Mittwoch, 18. Dezember 2013

Da Luxus / Des London / Daaaaaahoam



Grüß Gott, Hallo, Servus, Habeeeee d´Ehre,

bevors jetzt los geht, eins vorab: Kalt ist es hier, ganz schön kalt!

So…dann….unser letzter Blog war leider etwas zeitversetzt, und zugegeben nicht mal aus Kuba eingestellt, das wäre mit dem Internet dort wohl unmöglich!

Nachdem wir in Cienfuegos (Ende letzter Blog) waren, ging es zunächst einmal weiter nach Varadero. In Varadero gibt es einen 20 Kilometer langen weißen Sandstrand und ….. unfassbar viele „All-Inclusive“ – Massenhotels.
In diesen Hotels siehst du nix vom Land, lernst nicht viel Kultur kennen, gehst in der Masse von hunderten Pauschaltouristen unter, liegst nur am Strand, isst, trinkst, und machst eigentlich nix!

Also: Perfekt, da müss ma hin! Wir haben genug „Kultur“ und „alles nur nicht pauschal“ hinter uns!

Herrlich!

Eine Woche lang sind wir eigentlich nur zum Essen von unserer Strandliege runter!



Das war was….aber eine Woche reicht dann doch! Wobeis schon „erholend“ war :-)

Nach einer 2,5 stündigen Busfahrt nach Havanna ging es dann wieder Richtung Deutschland.
In Frankfurt angekommen…..naja….hatten wir auch fürs erste wieder genug von Deutschland und sind weiter nach London.

Dort waren wir noch 4 Tage bei Katjas Großcousine und haben uns einmal wieder an „Europa“ akklimatisiert. Bei bestem Wetter (für England) konnten wir noch einmal ganz entspannt die Stadt erkunden, bei der Queen auf einen Tee vorbei schauen (oder so) und den Jetlag loswerden.
Danke auch hier nochmal an euch 3, war wirklich super schön bei euch „auf der Insel“.





Tja, und dann ging es am Samstag wieder in die schönste Stadt der Welt!!! Und ja, wir behaupten jetzt einfach mal wir können das sagen!

Uuuuund hiermit ist es wohl geschafft bzw. rum! 


Wir hatten ein unfassbares Jahr, Eindrücke die wir kaum beschreiben können und Erlebnisse wie wir sie uns nicht erträumt hätten! Für alle Leute die sich mit so einem Gedanken befassen! „Haut ab“ – wir können es nur empfehlen. :-)

Danke an alle Leute für die Unterstützung, danke an alle tollen Leute die wir kennengelernt haben und vor allem Danke an alle Leser!

Nächste Woche kommt noch für alle Statistikfreunde ein kleiner Nachtrag! 27.000 Bilder hochladen wäre dann doch etwas viel!

In diesem Sinne, Servus und Grüß Gott!!!

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Kuba Teil I



Haaaaaaaaaaaaalloooooooo!!! 

Wahnsinn, wir haben es geschafft, Internet in den 50er Jahren! …also wirklich l a n g s a m e s Internet…also wirklich g a a a a a n z l a a a a a a a a n g s a m e s Internet ….also wirklich…naja, wir glauben es ist klar was wir sagen wollen!

Aber, da wir ja „noch“ den ganzen Tag Zeit haben bevor es bald wieder nach Hause geht, hier mal ein paar Eindrücke aus Kuba.

Kuba wirkt insgesamt etwas, als ob es vor 50 Jahren stehen geblieben ist. Alte Pferdekutschen als Fortbewegungsmittel, noch ältere Autos, nahezu kein Internet, ja sogar die Landwirtschaft funktioniert noch mit „zwei Ochsen und einem Pflug angehängt“.
Das ist zwar für die Wirtschaft der Tod, für uns als Touristen aber sehr interessant zu sehen und zu bereisen. Auch findet man keine oder kaum Hostel. In Kuba schläft man entweder in teuren Hotels, oder in „Casas“ – also bei Familien zu Hause, die einem einen Raum mit Bad zur Verfügung stellen. Da die großen tollen Hotels etwas (massiv) unser Budget sprängen, ging es in Havanna direkt in eine Casa, die wir vorab von anderen Reisenden als Empfehlung bekamen.

Mitten im historischen Viertel von Havanna konnten wir so in aller Ruhe die Stadt erkunden.
Hier mal ein paar Bilder dazu:





Unser „Papa“ in der Casa hat uns dann Vinjales als nächstes Ziel empfohlen, also ab in Bus und hin! Vinjales wurde uns als kleine Stadt mit viel schöner Natur gepriesen. Wir sagens mal so…das mit der Natur stimmt…aber Vinjales selbst ist in ca. 12 Sekunden (maximal) (ok, eventuell etwas mehr) abgelaufen und bietet eigentlich nicht viel.
Der Nachbar unserer Casa hatte aber ein paar Pferde und meinte wir können doch mal eine Tour ins Hinterland machen. „Die Pferde sind auch alle Automatik und mit GPS“ hat er uns versprochen! So ging es mit Camillo und Mojito (nein, kein Alkohol, so hießen die Pferde) durch das kubanische Outback. UND…wen wunderts…NATURTALENTE sind wir im Reiten! ..zumindest Katja…Michi saß angeblich auf dem Pferd „wie ein nasser Sack“ – was er allerdings als äußerst „stilvoll“ empfand.




Halt haben wir dann bei einer (tatsächlich) völlig untouristischen  privaten kleinen Zigarren-Macherei gemacht. Und nachdem wir zur Begrüßung ein „Coco Loco“ bekommen haben, war die Laune sofort gelöst und gut. Coco Loco ist eine Kokosnuss, gefüllt mit Kokosnusssaft (Überraschung!), Rum (klar, Kuba) und Zitronensaft.
Ob wir Zigarren gekauft haben, lassen wir hier mal raus…wir sagen nur, die Idee Coco Loco zu verschenken….die ist ziemlich gut!




Da Vinjales selbst aber wie oben erklärt nicht gerade als Metropole zu bezeichnen ist, sind wir am nächsten Morgen wieder weiter. Trinidad hieß unser nächstes Ziel! Trinidad ist eine schöne kleine Stadt, die sehr ruhig ist, komplett mit Kopfsteinpflaster „asphaltiert“ ist und herrlich entspannt „daher kommt“.  Unsere Casa hat uns neben Frühstück noch super Abendessen geboten und so haben wir tolle ruhige Tage mit sehr leckerem Essen genießen können.




Lediglich 1,5 Busstunden von Trinidad liegt dann die Stadt Cienfuegos. Diese Stadt ist deutlich größer als wir erwartet haben und bietet eine tolle Fußgängerzone bzw. einen „Boulevard“ und wieder einmal eine Casa mit allem drum und dran!




Wie Ihr seht geht es uns also super und wir genießen die karibische Wärme in vollen Zügen.

Hier angehängt noch ein paar Bilder. Vom Schwimmen im Innersten von dunklen Kalksteinhöhlen bis zu wunderschönen alten Marktplätzen, Kuba bietet alles….nur eben etwas…naja…älter!





Donnerstag, 21. November 2013

Viva la Mexico Teil II


Uuuuund da simma schon wieder! Hallo aus Playa del Carmen! Mexico ist leider leider „fast“ vorbei, und daher gibt’s hier natürlich wieder neue Infos.

Wie im letzten Blog schon angekündigt ging es von San Cristobal de las Casas aus nach Palenque. Die (mal eben schnelle) 6-stündige Busfahrt erwies sich als deutlich länger als erwartet. Um 11:45 Uhr sind wir voll bepackt am Busterminal angekommen. Der Bus ging um 12:15 Uhr…bzw. hätte gehen sollen…wegen irgendeiner Straßensperre verschob er sich aber nicht nur, sondern viel gleich ganz aus. Also Umbuchen auf den nächsten Bus….4 Stunden später….da der dann (natürlich) eine Stunde zu spät kam, saßen wir also den ganzen Tag auf unseren Sachen, haben gewartet und sind dann nach tatsächlich „nur“ 6 Stunden Fahrt kurz vor Mitternacht in Palenque angekommen…mei oh mei…
Palenque hat uns dann mit einem nicht gerade tollen, dafür aber sehr „modrigen“ Hostel empfangen. Rausgehauen haben es dann aber die Dschungeltempel, die sehr beeindruckend waren.



Da uns eine Nacht im feuchten Palenque dann aber gereicht hat ging es am Abend weiter nach Merida. Nachtbus! (der Punkt des Frustes ist vorbei, Resignation ist angesagt)
Lonely Planet sagt „Willkommen im zauberhaften Merida“ …naja….es ist zwar eine recht schöne Stadt, aber irgendwie sind wir dann doch „Spektakel“ gewöhnt. So haben wir dann 3 Tage viel geschlafen, noch etwas mehr entspannt und sind dann weiter. Erholung...ja Erholung kann seeeehr lecker sein.


Weiter ging es zunächst 2 Stunden nach Chichen Itza.
Und Chichen Itza ist nach dem Taj Mahal, der Jesus – Statue in Rio und Machu Picchu in Peru tatsächlich schon das Vierte von den „neuen 7 Weltwundern“ – die wir auf unserer Reise bewundern dürfen. Und bevor jemand etwas sagt, ja wir wissen diese neuen Weltwunder werden nicht anerkannt…klingt aber gut :-)
Die Tempel sind beeindruckend, doch so richtig interessant wird es erst, wenn man weiß, dass Chichen Itza von den Maya erbaut wurde und das rießige Gebäude in der Mitte ein Kalender ist. Jede Seite weißt 91 Stufen auf. 91 x 4 ergibt 364. Addiert man nun die finale Stufe ganz oben kommt man aaaaauf? 365 Tage im Jahr…Monate, Jahre und so weiter findet man auch…nicht schlecht…



Direkt nach der Besichtigung des wohl größten Kalenders überhaupt ging es weiter nach Tulum.
Hier warteten schon unendlich viele Cenoten auf uns. Cenoten sind „Löcher“ die man als Pool bzw. als Eingang zu unterirdische Tunnelverbindungen nutzen kann. Entstanden sind diese durch die letzte Eiszeit und durch die Kalksteine im Boden ist das gefilterte Wasser kristallklar und ein Traum zum schnorcheln und abkühlen.


 Und danach. Klar, auch in Tulum gibt’s Maya-Tempel.
„Also so schön und toll die Maya auch waren, irgendwann reichts mit Tempeln“ meinte Michi noch, doch tatsächlich…die letzten waren die Besten…inkl. perfekter Strandlage.




Nach 2 Nächten ging es aber auch hier weiter und wir sind nach Playa del Carmen gefahren. Playa del Carmen ist super touristisch und damit genau das richtige für uns! Fußgängerzone, Strand, gutes Hostel, ein Traum! :-)
Naja, und da man ja nicht ständig in der Karibik ist, haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sind rein in den ersten Tauchladen. Die meinten dann „Karibik ist gut, aber richtig gut ist Cenoten tauchen“.
Na gut, also ab in die Cenoten. Als erstes Stand „Das Loch“ an. Die Cenote mit diesem einfallsreichen Namen ist 40 Meter tief, hat erst Frisch- dann Salzwasser, einen Baum am Grund und sogar Wolken in 25 Metern Tiefe (im Wasser).
Da wir unsere Kamera aus mehreren Gründen nicht mitgenommen haben (erstens „wird nass“ und zweitens „hoher Druck“) müssen wir hier auf Bilder des Tauchshops zurückgreifen. Aber damit man einen Eindruck bekommen kann, sind diese Bilder sicher ganz gut. Es war auf jeden Fall atemberaubend und eine tolle Erfahrung.




Der zweite Tauchgang ging dann zu „Dos Ojos“ in ein unterirdisches Tunnelsystem, bei welchem wir vorbei an Stalagtiten und Stalagmiten mitten rein in die Dunkelheit sind.


Auf dem Rückweg ging es dann an einem Strand vorbei, an dem es wohl ganz leckere Algen gibt....also für Schildkröten. Es scheint so zu sein, wir waren vielleicht 30 Minuten schnorcheln und haben 5-6 Schildkröten gesehen. Dieses Bild hier ist dann auch wieder von uns.


Tja, und nach einem Strandtag gestern geht es jetzt gleich mal wieder Richtung Flughafen.

Kuba wir kommen! Was wir bisher gehört haben gibt es auf Kuba nahezu kein Internet. (was das Bloggen etwas erschweren könnte…eventuell….oder vermutlich)
Wir versuchen alles!

Katja und Michi









Montag, 11. November 2013

Viva la Mexico Teil I


So schnell geht’s, und schon stehen wir zwei also am Flughafen in Mexico City und steigen ins Taxi Richtung Hostel.
Und schon bei der Taxifahrt wird eines klar. Unsere Vorstellung von der Stadt sind völlig falsch.

Wenn man an Mexico-City denkt, denkt man ja eigentlich an sowas wie „eine der größten Städte der Welt“, aber vor allem an „Drogenstadt“, „super gefährlich“ und „sicherlich hässlich“,
Aber nix davon stimmt…na gut, vielleicht ist es eine Drogenstadt und hier und da (fast überall) recht gefährlich, doch die Stadtteile in denen man sich als Tourist aufhält, sind nicht nur absolut sicher sondern vor allem wunderschön! Wir möchten sogar so weit gehen das Mexico-City die mit Abstand schönste Großstadt bisher in Lateinamerika ist. Wirklich super.



Wo heute Mexico-City ist, war vor ca 500 Jahren noch die Hauptstadt der Azteken. Diese haben die Spanier erbarmungslos abgerissen, doch hier und da kann man noch etwas davon finden, so wie zum Beispiel diese schöne Ausgrabungsstätte mitten in der Stadt.

 
Aber wir wären ja nicht wir, wenn wir nicht vorbereitet wären! (was wir natürlich nicht waren!) Und so wurde es dann doch etwas knapp als wir an unserem letzten Tag in der Stadt einen Ausflug hierher gemacht haben. Wow! 2.500 Jahre alte Pyramiden. Danke an die Erbauer (man weiß leider nicht wer das war), da habt ihr zugegeben eindrucksvolle Bauwerke zu Stande gebracht.






Und so hieß es nach 4 Tagen Großstadt bzw. Rießenstadt „ab aufs Land“. Nach 6 Stunden Busfahrt kamen wir in Oaxaca an. Oaxaca ist eine wunderschöne Stadt mit einer traumhaften Fußgängerzone, schönen Märkten, und….ja!....auch wieder mit alten Ruinen! Und...mit klassischen Mexico-Bier...warum das hier ein "Frauengetränk" ist weiß kein Mensch, aber Bier mit Limone (ok), dann noch mit Salz (auwe) und mit Chili (ja wahnsinn)....das ist dann doch etwas "eigen".



 

Wir waren direkt etwas traurig dass es nach 3 Nächten schon wieder weiter ging, aber wie immer haben wir ja einfach keine Zeit :-) und müssen weiter. Mexico ist tatsächlich riesig. Viel zu groß für 3 Wochen.
Und ärgerlich mei so ein Mist nochmal war der einzige Weg in die Stadt mit dem schönen Namen „San Cristobal de las Casas“ der………der………DER…….neeeeeeeeeeeiiiiiiinnnnn!!! Der NAAAAACHTBUS!!! Mei oh mei, das nimmt auch nie ein Ende!
Und im Gegensatz zu den Luxuslinern in Südamerika war dies diesmal ein stinknormaler Bus! Da wir in diesem aber trotzdem erstaunlich gut geschlafen haben, merkt man eindeutig dass wir zu viele Nachtbuse hatten.

San Cristobal de las Casas ist dafür sehr schön. Eine kleine Stadt mit vielen spanischen Bauten, ebenfalls wieder schönen Märkten und unendlich vielen kleinen Cafes. Unser Tag hier sah meistens so aus:
  
 - Schlafen bis ca. 9 oder 9:30 Uhr 
 - Leckeres Frühstück mit frischer Guacamole, Tomaten und Baguettes im Hostel 
 - Spaziergang in verschieden Museen oder einfach die Stadt erkunden 
 - „kurzer“ Abstecher zum Markt 
 - Leckerer Cafe in der Innenstadt
- Kleines Nickerchen 
 - „kurzer“ Abstecher zum Markt 
 - Nochmal raus in die Stadt 
 - Lecker Abendessen 
 - Ende

 


Hach…man wird ganzschön müde vom vielen Schlafen, hoffentlich wird der „Kulturschock“ in Deutschland nicht zu schlimm!

Hier mal noch ein paar Bilder der Stadt




So! Und da sind wir! Als nächstes geht es nach Palenque in den Dschungel und von dort aus Richtung Yukatan an die Karibikküste.
Uns geht es hervorragend, Mexico ist wahrhaft ein Traum. Die Leute sind mehr als freundlich und gut gelaunt und können ein sehr sehr schönes Land Ihr eigen nennen.

Viele Grüße, wir haben gehört in München gabs schon Schneeregen (oh Gott)

Katja und Michi