Mittwoch, 27. März 2013

Laos - Kambodscha - Thailand - Meer



Bus Bus und nochmal Bus! Wenn uns einer fragt wie´s so ist….es ist Bus!!!
ABER: Die Zeiten der ewigen Busfahrerei sind fürs erste vorbei, es lebe die Dekadenz und der Luxus!

Mit diesen guten Nachrichten ein schönes „Servus“ nach Hause und viele Grüße aus ….wieder Thailand…
 
In Vientiane angekommen viel uns erstmals die etwas andere Armut auf.  Laos, eines der ärmsten Länder der Welt. Naja, vielleicht in den hintersten Dörfern,  aber in der Stadt?!?! Wo man hin schaute nur LUXUS-Autos -> natürlich deutsche Qualität: BMW, Mini, Mercedes, VW…. Nur vom Feinsten…

Bevor wir mit dem Bus weiter nach Luang Prabang sind (entspannte 10 Stunden Fahrt tagsüber –mittlerweile Erholung) wollten wir uns aber erst noch die Busfahrt weiter nach Kambodscha buchen…
Also rein in den Laden: „Hallo, wie lange dauerts denn bitte von hier (Vientiane, übrigens Hauptstadt von Laos) nach Kambodscha?“

Bevor ich die Antwort schreibe, nochmals eine kurze Erinnerung: 

-         Vietnam: insgesamt 4 Nachtbuse
-         Vietnam – Laos: über 31 Stunden Busfahrt
-          Laos: 10 Stunden Busfahrt nach Luang Prabang
....und zwischen drin natürlich etliche "Kurzstrecken" von durchschnittlich 6 Stunden oder so....

Hier die Antwort:
„Nach Kambodscha? Überhaupt kein Problem…. ca. 35 Stunden – die ersten 10 im Schlafbus, die restlichen 25 im normalen Sitzbus!“

„WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAASSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS?????“
Oh Gott!!! Das ist ja Menschenverachtend!!!! NEIN, das halten wir nicht aus!!!!

Dann die große Frage: Wie kommen wir jetzt nach Kambodscha? Mit dem Bus?!?!?! Auf keinen Fall!!!! Andere Möglichkeit : Der teure Flieger!!!!
…..nach einem Überlegungsbier (ging runter wie Öl) war die Entscheidung getroffen: ok, wir fliegen!

So sind wir dann super entspannt nach Luang Prabang gefahren und konnten die Stadt ganze 4 Tage lang genießen….die komplette Stadt ist Weltkulturerbe und wirklich schön, aber leider sehr überlaufen (vorallem durch Deutsche – die treiben sich auch echt überall rum!) aber wirklich schön…
Und da Laos das Land der millionen Elefanten ist, haben wir beide eine Tour auf einem Elefanten durch den Dschungel gemacht...wirklich immer wieder sehr imposant! Und man hört ja sehr viel – von wegen den Elefanten geht es teilweise schlecht bzw. Sie werden sehr schlecht gehalten – unser Guide bzw. diese Art Lodge bei der wir Elefantenreiten waren, war gut. Zumindest nach unserem Eindruck war das für den Elefanten keine Qual, er hat sämtliche „Leckerlis“ bekommen und wirkte (so wir Elefanten-Kenner) sehr glücklich.

Desweiteren ist Luang Prabang voll mit Mönchen, welche jeden Tag zum Sonnenaufgang von den Bürgern Spenden in Form von Essen bekommen, hier ein paar Auszüge….

 




Von Luang Prabang ging es dann mit Lao Airlines über Pakse nach Siem Reap. Zwei schöne Flüge (zwei mal landen, aber insgesamt 4 mal aufgesetzt….da waren die Stoßdämpfer vielleicht etwas sehr weich….oder er ist einfach schnell runter, naja…) später standen wir also in Kambodscha….

Dort hatten wir zum Glück schon ein Hotel übers Internet gebucht, 15 Euro die Nacht (fürs Zimmer) inkl. Frühstück und Flughafentransfer….schön! Für uns beide der MEGA-Luxus….erstmal fliegen und nicht Bus, und dann steht da auch noch ein Typ mit einem Schild „Mr. Michael Venus / Mrs. Katja Pfeil“ – Traumhaft! 

Angekommen im Zimmer standen wir erstmal eine halbe Stunde vor der Klimaanlage….
Temperatur in Siem Reap: 38 Grad (Gefühlte 45 Grad)…das ist dann wirklich zu heiß!
Abends nur schnell zum essen und ab ins Bett, um uns am nächsten Tag auf Besuch aus München zu freuen!
Radel ausgeliehen und ab zum Hotel des Münchner Besuchs gefahren…und wer stand da:

Michi´s liebster Onkel und Freund! Servus Armin, Servus Martin! … und DAAAAAAAANKE für 2 Paulaner Weißbier (naturtrüb) und 8 Münchner Weißwürscht!!!!!!!!!!
Wuhuuuuuuuuuuuuuuuu!!!!!!!!!!!
WEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIßßßßßßßWUUUUUUUURRRRSSSSSCCCCHHHHHTTTT!!!!
Bitte nicht falsch verstehen: Wir freuen uns wahnsinnig euch zwei zu treffen, auch ohne Weißwurscht wäre das der Hammer, aber mit! Mei oh mei, ein Traum! :-)

Armin und Martin machen 3 Wochen Urlaub und wir wussten nicht genau wie es sich ausgeht, ob wir uns schon in Kambodscha treffen oder erst später, umso größer war die Freude das es schon so früh geklappt hat!

So, wo waren wir? Richtig, Siem Reap….wofür ist Siem Reap bekannt, ja genau: das Angkor Wat…bzw die Tempel von Angkor Wat….
Wir wollten eigentlich mim Radel alles abfahren und auf eigene Faust das Gebiet erkunden, Armin und Martin hatten allerdings einen Guide und haben uns angeboten da mit zu kommen….da sagen wir natürlich nicht nein! Und das hat sich auf jeden Fall gelohnt…wir hatten einen sehr viel Spaß und haben nebenbei super Tempel gesehen. Neben Angkor Wat auch Angkor Thom und vorallem einen Dschungel Tempel. Hier mal ein paar Bilder, das war wirklich wahnsinnig beeindruckend!









Am nächsten Tag sind wir beide (Katja und Michi) mit dem Bus nach Bangkok. 10 Stunden tagsüber! …auf einer Arschbacke! Entschuldigung, aber sagt man ja so….
Am Abend dann ein kleiner Spaziergang durch unser liebstes Viertel in Bangkok (so langsam kennen wir die Stadt ja super gut), lecker gegessen und nach einer Fussmassage (ein Traum) entspannt ins Bett gegangen.

Und dann ging der Luxus weiter, am nächsten Morgen ganz entspannt zum Flughafen und ab nach Phuket!!! In Phuket sind Armin und Martin dann fast zeitgleich aus Kambodscha gelandet und wir sind zusammen auf nach Khao Lak ins Hotel.
Mal wieder genießen wir ein Traum-Hotel. Und dank den beiden dürfen wir sogar zwei Tage ganz legal im Pool schwimmen und übers Frühstücksbuffet flanieren!
Auch hier nochmal danke euch beiden!!!

Die nächsten Tage werden viel aus Strand, Pool und purer Entspannung bestehen!
Nachdem wir gehört haben das es in Deutschland wieder schneien soll….hier mal unser Ausblick! :-)



Wir genießen ein paar faule Tage, liegen und schwimmen entweder im Meer (ca. 28 Grad) oder „kühlen“ uns im Pool ab (ca. 32 Grad).
Abends gibt’s dann leckeres Thai-Essen am Strand und ein paar kühle Bier (ich traue mich garnicht Feierabendbier zu schreiben) und nachdem Katja mittlerweile schon drei Mal Michi´s Haare mit der Nagelschere geschnitten hat und Armin einen Langhaarschneider dabei hat, darf jeder der grad lustig ist mal Michi´s Kopf rasieren. Aber natürlich unter strengster und kritischster Beobachtung der Meister-Frisörin  :-)




Myanmar lassen wir jetzt vermutlich wirklich raus, als nächstes geht’s südlich nach Malaysia und dann vermutlich irgendwie Richtung Indonesien….die Pläne und das suchen nach billigen Flügen läuft auf Hochtouren!

Liebe Grüße, alles Gute und waaaahnsinnig viel Spaß beim Schneeschippen! :-)

Katja und Michi

Freitag, 15. März 2013

Pfiadi Vietnam




…die Zeit vergeht! ….

Hallo liebes Deutschland und Servus Beinand aus Vientiane.

Nach 3 schönen Wochen im Vietnam hieß es „auf Wiedersehen“ sagen und weiter geht’s…

Von unserem letzten Blog aus Nha Trang aus sind wir weiter über Hoi An und Hue (nicht "Heu", wie es Katja gerne nennt) in die Hauptstadt nach Hanoi ….und schlussendlich weiter nach Laos. 

Die Fahrt nach Hoi An war schon ein Traum. Wir beide gut gelaunt rein in den Nachtbus und bereit für eine 12 Stunden Fahrt….der Bus war aber so überfüllt, dass ein paar Vietnamesen am Boden im Gang schlafen mussten. Michi – ganz der Gentlemen – hat dann seinen Schlafplatz für eine Vietnamesin geräumt und sich selbst nach unten gelegt. 



Nach ca. 3 Stunden durch strömenden Regen (kann uns ja wurscht sein!) gab´s dann eine Pause. Die Vietnamesin hat Michi´s Platz wieder geräumt und er konnte wieder hoch. Die Dame musste früher raus!  …was aber leider nicht der einzige Grund für das "Platz räumen" war...
Michi wieder hoch und eigentlich ganz gut geschlafen ... um 5 Uhr aufgewacht, komplett nass! Warum? Der Bus war undicht!!! …..Reaktion: Nach komischer Laune (eine Mischung aus Verwunderung, Frust, Wut und Müdigkeit) wieder runter aufn Boden! …naja, so sind wir dann relativ glücklich, zwar nass, aber glücklich,  in Hoi An angekommen und dort erstmal ins Hotel.
Hoi An selbst ist sehr schön, hier konnte man sehen wie der Vietnam früher noch aussah. Eine schöne Altstadt, die nur leider in 10 Minuten „abgeradelt“ war. So konnten wir dann unser schönes Hotel genießen und endlich mal bissi faul sein.




 
Am Tag drauf ging es dann nach Hue. Dort sollte eine alte Zitadelle bzw. der Königspalast auf uns warten, der sogar Weltkulturerbe ist. Warum? Tja….das ist eine gute Frage…ein zerfallenes Gelände mit ein paar Steinbrocken hier und da und ein zwei Gängen die noch verziert waren, UND einem Tennisplatz in der Mitte…Tennisplatz? Ja tatsächlich! Ein Tennisplatz im Weltkulturerbe! …was soll man da noch sagen!
Ergo: Raus – bissi durch die Stadt – und wieder bissi faul gewesen! :-)


Von Hue aus gings dann mit dem Nachtbus, der Gott sei Dank dicht und nicht überfüllt war, nach Hanoi. Hanoi ist schön, aber uns hat jetzt Ho Chi Minh Stadt besser gefallen. Aber von Hanoi aus ging´s dann zuerst in die Halong Bay und danach noch nach Sa Pa. 

Die Halong Bay war ein Traum. Und gar nicht so touristisch wie jeder immer sagt….wir haben eine 2-Tages-Tour mit Übernachtung auf einem Schiff und einer Runde „Kajaking“ gemacht. Das war wirklich super. 



 




Zurück in Hanoi ging´s nach einer Dusche und „Rucksack umpacken“ weiter nach Sa Pa. Mit was? Richtig. Nachtbus! (man gewöhnt sich fast dran)
Sa Pa war auch wunderschön. Fast schon in China, mit traumhaften Reis-Terrassen so weit das Auge reicht…an unseren beiden Tagen hatten wir jeweils eine Wandertour. Unsere Gruppe am zweiten Tag bestand aus 5 Leuten + 7 einheimischen, nicht englischsprechenden Gefolginnen. Sie wichen uns keinen Moment von der Seite. Wenn wir stehen geblieben sind um eine Foto zu machen, sind Sie auch stehen geblieben...wenn wir schneller gegangen sind, sind sie auch schneller gegangen....und das alles mit Plastik - Schlappal...wir wunderten uns, warum die überhaupt mitgehen...dann kam die logische Idee: Die tragen in den Tüten das Mittagessen, was bei der Tour dabei war...Nach 4 Stunden Wandern dann die Auflösung: Kein Essen in den Tüten, nur Armbänder und Handtaschen!
...fragt uns doch am Anfang, dann hättet Ihr euch den Weg sparen können! 
Aber die Methode zieht irgendwie doch: Wir fest entschlossen, wir kaufen nix....hatten wir 5 Minuten später 4 Armbänder...1,50 Euro für 4 Stunden wandern....ob die darüber glücklich waren bzw. ob sich das gelohnt hat? ...aber uns hat ja keiner gefragt!











Am nächsten Tag sind wir um 6 Uhr morgens wieder in Hanoi angekommen. Mit was erwähne ich jetzt mal nicht.  Dort kurz im Hotel entspannt, gings dann weiter nach Laos. Also nach Ventiane (Hauptstadt). Mit? Jap, dem Bus….wie lange? Angenehme 22 Stunden…hieß es...22 Stunden wären ja schön gewesen, aber:
Nach ziemlich genau 12 Stunden Fahrt wurden wir um 5:30 Uhr morgens kurz vor der Grenze, irgendwo in der Pampa von Vietnam, von einem Knall geweckt…diese Art von Knall war/ist aber nix neues…Reifen platt…nach ca. einer halben Stunde gings wieder weiter…dann, endlich wieder eingeschlafen…der nächste Knall! Aber der war irgendwie neu und anders…irgendwas an der Achse oder so war gebrochen…nach 6 Stunden (!!!) Schweisserei unterm Bus gings dann weiter! 6 Stunden!!! Wir müssen das betonen!!! …naja, dann um 23:15 Uhr, 10 Kilometer vor Vientiane der nächste Knall! Reifen kaputt! Aber diesmal hats den Reifen so zerrissen das alles komplett hinüber war! Der Reifen hat sich ungefähr 14 Mal um die Achse gewickelt und der Radkasten war komplett verbäult…dieses Mal haben sogar die Laoten gemerkt dass es sich nicht lohnt das zu reparieren und einen Ersatzbus geschickt. Nebenbei ist noch eine Roller-Fahrerin in den stehenden Bus gefahren und lag auf der Straße (stand dann aber gleich wieder!)… so kamen wir dann nach einer weiteren TukTuk Fahrt von der Busstation um Mitternacht im Hotel an. (das hatten wir zum Glück schon vorab gebucht)

Fahrzeit dann insgesamt: Knapp über 31 Stunden! ....deswegen nennt jeder die Strecke also "Road to hell"




Morgen geht’s schon wieder weiter nach Luang Prabang…mit? Genau! Aber diesmal tagsüber…also relativ entspannt hoffen wir mal…

Was gibt’s sonst neues? Unsere Probleme sind momentan gewaltig…wir überlegen Myanmar doch nicht zu machen (dort gibt’s keine Bankautomaten und man muss ALLES in Bar mitnehmen – falls dort i-was schief geht wäre es halt super blöd) und dafür nach Indonesien und vielleicht noch auf die Philippinen zu fliegen….ach herje, es ist so hart auf Weltreise zu sein! :-)
Moment…eigentlich hat Katja die ALLERgrößten Probleme…neben den jeweiligen Währungen die Sie alle als „mit-dem-Geld-hald“ bezeichnet, kann Sie sich kaum mehr die Städte merken in denen wir grade sind….und noch dazu stellen die Wochentage eine große Herausforderung dar…
:-)

Wie´s weiter geht? Wir halten euch natürlich brav auf dem laufenden….

Hier noch ein paar Bilder und bis bald

Katja und Michi










Samstag, 2. März 2013

Saigon / Mui Ne / Da Lat / Nha Trang


Ach im Vietnam ist es schön.


Nicht nur das es uns wirklich gut gefällt, wir sind hier Millionäre (es lebe der Dong!), Bier kostet fast nix, das Wetter ist ein Traum und anstatt uns abends was zu kochen gehen wir in Restaurants zum  Essen! 

Daheim sind die Roten nach dem gekauften Sieg gegen den BVB (ROT für Martinez) doch wieder unausstehlich, es ist kalt und Papst sind wir auch nicht mehr!

ABER: All das soll nicht unsere Sorge sein.
Ich freue mich gerade noch wahnsinnig über die Spitze gegen Bayern  und mache mal weiter im Text:

Wir sind mittlerweile von Saigon / Ho Chi Minh Stadt nach Mui Ne gefahren und von dort aus über Da Lat nach Nha Trang. (für all unsere google-maps Freunde)

Durch Vietnam zu reisen ist wirklich ziemlich easy, wir haben uns in Saigon ein Open Tour Ticket gebucht und fahren damit nun durchs Land. Ein Open Tour Ticket muss man sich wie ein Ticket für einen „Hop on, Hop off“ Bus vorstellen. Nur eben nicht in einer Stadt, sondern durchs ganze Land.

Insgesamt kann man sagen, dass der Vietnam das coolste Land ist indem wir bisher waren / sind. Die einzige Frage die wir uns stellen ist: Warum ziehts alle nach Thailand?
Also versteht uns nicht falsch, Thailand war cool, aber der Vietnam ist echt super!

Aber der Reihe nach:
Angekommen in Saigon sind wir einen Tag lang durch die Stadt gelaufen. Auf, ab, auf, ab, auf, ab, …und die gute Nachricht vorab (ich weiß ja dass Ihr alle gespannt seit): Ja sie halten, Michi´s Flip Flops geht’s prächtig! :-)

Am nächsten Morgen sind wir dann zu den Cu Chi Tunnel gefahren. Als die Amerikaner im Indochina-Krieg den Vietnam beschossen haben, haben sich einige Vietnamesen in den Untergrund gegraben bzw. ganze „Dörfer“ in den Untergrund verlegt und dort gelebt. Die Notfallverstecke für eine Person waren aber nicht gerade luxuriös:




….auch die Verbindungsgänge waren nicht gerade breit (und die in denen wir waren, waren für die Touristen schon verbreitert – so kamen nur die zierlichen Vietnamesen durch und alle anderen blieben stecken)



Der Trip zu den Tunneln war aber super, und auch über die Geschichte vom Vietnam hat man hier sehr viel erfahren.

Am Tag drauf sind wir auf eine Zweitagestour ins Mekong Delta gefahren. Das könnt Ihr selbst googlen. Da wars toll, aber nicht so spektakulär. Nur damit Ihr auch alles wisst! :-)
…ach Moment, es gab wieder einen Anschlag, diesmal auf Katja:
Nach dem Motto „alles Gute kommt von oben“ ist bei unserer Tour ein einziges Blatt von einem unscheinbaren Baum gefallen. Eigentlich ziemlich unspektakulär. Abgesehen von den 1000000 Megagroßen tiefroten beissenden Ameisen, die auf dem Blatt saßen und auf Frischfleisch gewartet haben. Michi realisierte die Situation erst, als Katja nur noch im BH stehend hektisch mit Ihrem T-Shirt wedelte und alle Augen auf sich gerichtet hatte! Nach einigen Bisswunden und Eckelattacken war dieser Anschlag auch wieder überstanden. 

Dann gings mit dem Bus von Saigon nach Mui Ne. Dort haben wir uns den schäbigsten Roller in ganz Vietnam (und hier gibt’s echt viele schägibe Roller) ausgeliehen und sind los. Weiße Wüste, Rote Wüste  – direkt am Meer und mit einem traumhaften Sonnenuntergang…das war echt cool! Hier ein paar Bilder





Da Mui Ne aber abgesehen von den „Wüsten“ nicht so super viel hergibt sind wir am nächsten Tag weiter nach Da Lat. 
Da Lat war wirklich der Hammer! In der Stadt sieht man noch den Einfluss Frankreichs (Kolonialmacht) an jeder Ecke. Und es gibt Brot….bzw. Baguette. Gott sei Dank keine komischen Vietnamesen in dunkelblau-weiß quer gestreiften T-Shirts + Franzosen Cap auf und rotem Halstuch, das wäre dann für uns Klischee-Deutsche wohl zu viel! :-)
In Da Lat haben wir die Gunst der Stunde genutzt und sind mit zwei Vietnamesen einen Tag lang auf deren Motorrädern ins Outback gefahren und konnten so den Vietnam fernab vom Tourismus sehen!...und wir konnten endlich „Grillen“ essen! (nicht BBQ – sondern kleine eckelhafte Fiecher)








Gestern gings dann weiter mit dem Bus nach Nha Trang. Hier sollte der schönste Strand vom ganzen Land auf uns warten. Naja, sollte… nach ca. 40 Minuten Fahrt passierte es, mitten im Gebirge machte es pfffffffffffffff und wir hatten einen Platten… so fuhren wir mit 10 km/h 20 Minuten weiter bis nach etlichen Telefongesprächen des nicht englisch sprechenden Busfahrers endlich mitten in der Pampa eine Autowerkstatt auftauchte – was für ein Glück - angekommen sind wir dann erst im Dunkeln, deshalb konnten wir uns vom Strand erst heute überzeugen! Naja…wir beide voller Vorfreude zum „Strandtag“. Am Horizont eine Gondelbahn übers Meer zu einer Insel entdeckt! „Ja geil, da müssen wir hin, is ja nich so weit, da samma ja glei“ …. 6 Kilometer bei 35 Grad im Schatten sind wir hingelaufen….gelohnt hat es sich aber! …und zusätzlich zur Gondel war noch ein Wasserpark, ein Freizeitpark und ein Aquarium dabei!


Zurück sind wir dann mim Taxi. 2,80 Euro….warum bitte sind wir die 6 Km erst gelaufen? Naja, egal…war super heute, aber ziemlich anstrengend und unser „Strandtag“ ging i-wie nach hinten los. Morgen! Morgen geht’s an Strand! …hoffentlich!

Das Wetter ist ein Traum (nur halt nicht zum laufen bzw. zur Gondel  gehen). Wir haben seit Esnde Januar nur noch Flip Flops an (der eine mehr, der andere weniger) und fühlen uns pudel wohl.

Liebe Grüße 
Katja und Michi