Sonntag, 21. April 2013

Bali


„Yes“
„Yes Hello“
„Yes Hello wanna look“
“Yes Hello cheap cheap”
“Yes Hello come in my shop”
“Yes Taxi!”,” wanna drive?”,” “no, thank you!” “no? Fuck you!”

„Yes Hello“ liebe Leute und viele Grüße aus Bali, Indonesien!

Wie man sich hier unterhält haben wir ja gerade schon erzählt und damits nicht zu kompliziert wird fangen wir mal von vorne an.

Von Langkawi aus sind wir wie schon angekündigt nach Georgetown, Insel Penang (Malaysia) gefahren. Dort waren wir zwar 5 lange Tage, haben aber nicht wirklich viel erlebt bzw. unternommen.
Zum einen, weil wir viel geschlafen und viel relaxed haben und zum anderen, weil man in Georgetown auch wirklich nicht besonders viel machen kann.
Obwohl…stimmt garnicht! Man kann an den Strand fahren! …wir zwei also wie vom Hoteltypen beschrieben rein in den Linienbus und ab Richtung Strand. 1 Euro pro Nase….“kann ja nicht so weit sein“ – denkste! Über eine Stunde Fahrt später kamen wir endlich am lange ersehnten Strand an….kurz davor gab´s noch ein paar „Info-Standl“….na gut, dann halt mal hin…erste Info: „Wir haben hier zwei Strände, der erste hier, der andere da, zu beiden läuft man ca. 90 Minuten einfach…lohnt sich aber, abgesehen von den Quallen“

WAS? Bitte? „Kann man da hin fliegen?“ :-)

Oh mein Gott…na gut, dann halt nicht!….1 Euro und eine erneut super langweile Linienbusfahrt später standen wir wieder da wo alles los ging…wie gesagt, Georgetown bzw. Penang war sehr relaxed und unspektakulär!



Von Penang aus ging´s dafür weiter nach ……Kuala Luuuuuumpur!!! Endlich wieder eine Großstadt! Endlich wieder Sauberkeit! Endlich wieder Ordnung!
Naja...
Kuala Lumpur ist zwar zweifelsohne eine Großstadt und auf den ersten Blick spektakulär. Wenn man aber etwas genauer (bei Häusern ab dem zweiten Stockwerk oder da wo das große goldene M vom McDonalds aufhört) hinschaut, ist es leider eine sehr versiffte Stadt ohne wirklich Möglichkeit zu entspannen bzw. sich einfach mal hin zu setzten. 

Die Petronas Towers – das muss man zugeben – sind aber wirklich spektakulär. Vorallem Nachts!




Das allerdings absolut mega hyper abgefahrenste spektakulärste Highlight der Welt war nach 4 Monaten knallhartem kalten Entzug:

Der erste H&M in Asien!!!!

 „nur mal kurz reinschauen ok Michi???“
Das wir mit einer Tüte rausgekommen sind war ja wohl ein MUSS. …wenn man schon mal da ist…
Und wer kann schon behaupten ein T-Shirt vom H&M aus Kuala Lumpur zu besitzen…auch wenns so aussieht wie die aus München….egal!


Nach drei erfolgreich rumgebrachten Tagen in „KL“ gings dann wie angekündigt weiter nach Bali!

Und auch wenns anscheinend keine Sau interessiert. Danke uns geht’s gut, wir waren nicht die die im Wasser gelandet sind!!! Unsere treue Billig-Airline Air Aisa ist nach traumhaften 3 Stunden vorschriftsgemäß und ohne Wasserabstecher am Flughafen in Denpassar, Bali, gelandet. 

Endlich Urlaub :-)
Endlich Strand, Tourismus und nix tun! :-)

Das Bali ein Surferparadies ist war uns klar. Das Surfer auf Wellen surfen war uns auch klar. Das Surferparadies und Strandurlaub bzw. Badeurlaub nicht ganz zusammen passen….naja…war uns irgendwie nicht klar!
Wir beide also mit super Laune und Freude über den bevorstehenden ruhigen Strandtag losmarschiert…auf der Suche nach einem geeigneten schattigen Plätzchen haben wir dann leider relativ schnell festgestellt, dass jeder Zentimeter Schatten auf dem kilometerlangen Strand von der einheimischen Verkaufsmafia besetzt wird, die unfassbar aufdringlich Getränke, Surfstunden und anderen Schnick Schnack verkaufen wollen. (s. oben)
Alle Pauschaltouris dagegen liegen brav in der prallen Sonne am Strand, damit sie in Ihren 10 Tagen Asien auch ja braun werden!
Ja kann sein, unsere Einstellung zu „den Anderen“ hat sich verändert! :-)

So oder so haben wir dann unser Strandtuch (haben wir noch aus Koh Tao) ausgepackt und stürzten uns in die Wellen. 5 Minuten später, etliche Surfbretter-fast-ins-Gesicht-Attacken, Sand in jeder Körperöffnung und Katja´s blutender Stirn (auch hier nochmal Sorry von Michi! – die Welle hat den Fingernagel an deine Stirn geklatscht) waren wir schon wieder auf dem Rückweg zum Hotel!!! :-)

Erstes To-Do: Hier kommen jeden Tag Hunderte von Touris her, hier muss es doch irgendwo nen coolen Strand geben, also --> google!
Google sei Dank haben wir dann erfahren, dass man NICHT wegen des Strandurlaubs nach Bali kommt! Ach wirklich? Danke! :-)

Naja, also ab zum „Standart-Prozedere“. Roller ausgeliehen und ab geht’s. Wir wussten zwar das die Insel rießen groß ist (zum Vergleich: Koh Tao hat 21 km², Langkawi hat 478 km², Bali hier hat….Achtung….5.780 km² ), aber das ÜBERALL und IMMER Rush Hour ist und man hier für 5 Kilometer ungefähr eine Stunde braucht, wussten wir nicht.
Also nach eigener Erfahrung, falls Ihr jemals vor habt mit dem Roller um Bali zu fahren….nehmt euch viel Zeit!!!
Die Freundlichkeit der Taxi-Fahrer haben wir ja ganz oben schon erklärt, die besten Verkäufer versuchen dir hier aber sogar auf der Schnellstraße quasi "von Roller zu Roller" schnell eine Jetski-Tour zu verkaufen!...wir haben "dankend" abgelehnt.
Nach über 2 Stunden waren wir dann am ersten Stop angekommen (ca ein Fingernagel auf der Landkarte weit vom Start weg) und schon die Nase voll von anderen Erkundungen.
Aber trotzdem, was wir dann alles gesehen haben war sehr schön.

Unser Fazit lautet: Bali ist…trotz unseres kleinen Strand-Malleurs (wie schreibt man das?) und der Größe….wirklich toll! Zwar touristisch, aber genau das wollten wir ja auch…zum Strandurlaub ist es tatsächlich absolut ungeeignet, aber für einen Touri-Stop während einer Weltreise ganz gut! :-)

Hier mal ein paar Bilder von Bali






Ansonsten geht’s morgen über Singapur weiter nach Manila auf die Philippinen. Und wir müssen nicht schwimmen, einen Flug 10 Tage später nach Bangkok und dann später nach Singapur haben wir auch gefunden. Also alles gut!

Liebe Grüße 

Katja & Michi

P.S.: Hier noch ein paar Bilder - die sagen ja angeblich mehr....zumindest als unser "Gebrabbel"


 





Montag, 8. April 2013

Krabi - Lanta - Lipe - Langkawi



Neuer Blog, neues Land!

Ein herzliches Willkommen an Alle aus Langkawi, und damit auch aus Malaysia. 

Das wichtigste zuerst: Ja, es geht uns immer noch gut, die Flip Flops leben noch!

Das zweitwichtigste sofort danach: Zwei Paar Weißwürscht und ein Weißbier ham ma noch! :-) (ist aber beim nächsten Hotel mit Kühlschrank und Wasserkocher fällig)

Nach – wie versprochen – ein paar faulen Tagen am Strand mit den zwei Jungs aus München, sind wir mit den zwei nach Krabi gefahren und haben uns dort in der Nähe ein Hotel gesucht. In Krabi bzw. etwas außerhalb von Krabi war es diesmal nicht ganz so leicht eine nicht modernde und saubere Unterkunft zu finden. Aber nach ein zwei Kakerlaken und ein Raucher-Bungalow (das mit Duftspray voll gesprüht wurde) – wurden wir bei „Freddy und Jürgen“ (zwei gammlige deutsche Auswanderer) fündig, diesmal ohne Rauch und Duftspray, dafür wieder unsere Lieblings Haustiere, die Kakerlaken. 

In Krabi haben wir dann noch alle zusammen eine 4-Island-Tour gemacht, also mit einem Boot auf 4 verschiedene Inseln und diese bzw. deren Schönheiten genießen. Das war wirklich cool…zwar etwas Touri-Überlaufen (immer diese Touris….mit ihren 3 Wochen Urlaub :-)), aber mit Traumstränden und einer Menge Spaß.

Leider gingen die letzten Tage viel zu schnell rum und schwubs die wubs, schon waren Sie wieder weg, Urlaub aus! Wir haben dafür zwar kein wirkliches Gefühl mehr, aber 3 Wochen Urlaub  ist doch nix…. Wir müssen uns das Urlaubsgesetz mal vornehmen wenn wir wieder da sind! :-)





Danke hier nochmal an Armin und Martin, wir hatten eine tolle Zeit mit euch und vermissen euch!




  
Kaum waren die Münchner wieder weg, waren es wieder nur wir zwei gegen die Welt. Und den ersten Kampf gegen die Einsamkeit begannen wir auf Koh Lanta. Eine Insel, naja….. erstmal mussten wir pro Person 10 Baht (25 Cent) zahlen damit wir dir Insel überhaupt betreten dürfen. Angeblich um die Insel sauber zu halten. Also wenn ich das hier so sagen darf, da müssten Sie dann schon 10.000 Baht pro Person verlangen. Eine so versiffte Insel. Schade, wirklich schade. Mit einem geliehenen Roller sind wir sie mal abgefahren und haben schöne tourifreie Strände gefunden, aber das Highlight war der Tipp, den wir im Februar von Susan und Peter bekommen haben.

German Bakery – einmal ein Sandwich und gebratenen Leberkas mit Ei bitte. Und alles mit richtigem deutschen Brot!!!!
Also wir haben ja jetzt schon viel probiert und gegessen, aber deutsche Qualitätsware ist halt doch einfach….ach…unvergleichlich und das nicht nur bei Autos!!!




Am Tag nach unserem Gaumenschmaus haben wir Koh Lanta dann mit der Fähre verlassen und sind weiter nach Koh Lipe. Das ging so: Minibus -> Autofähre -> Autofähre -> Minibusfahrt -> 3 Stunden warten -> Geld für das Betreten der Insel zahlen (obwohl wir noch nicht mal drauf waren?!?!) -> Speedboot. Zwar waren wir nicht wie versprochen um 2, sondern erst um 5 da (klar!), aber ansich wars ok!

Koh Lipe selbst ist eine super kleine Insel, die keinen Hafen hat, also schon, also nein, der Hafen ist eine schwimmendes „Ding“ auf dem Wasser. Noch nicht mal richtig „auf dem“ Hafen angekommen, wollten die schon wieder Geld für das Betreten der Insel, um dann direkt (3 Meter weiter) 50 Baht pro Person für das Longtailboat (die klassischen Thai-Holzboote) zu zahlen, damit man überhaupt zur Insel kommt und nicht irgendwo aufm Meer rum treibt….naja, ein paar „so ne Frechheit“ und „wenn das wie Lanta wird, hau ich alles zam“ – Anfälle später, waren wir dann auf der Insel und kurze Zeit später in einer schönen Bungalow Anlage.
Hier konnten wir dann drei gaaaaanz ruhige Tage machen. Leider hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt, aber so waren wir viel faul und haben nach einer erfolgreichen Kakerlaken-Jagd (die sich in Michis Rucksack versteckte und vermutlich mit nach Malaysia wollte) unser Visum bis zum letzten Tag ausgenutzt.

Michi hat eine Hängematte durchgerissen und dafür auch noch ein Freibier als Entschuldigung bekommen. 
SO muss das sein! :-)




Da wie oben beschrieben am 06.04. unser Visum für Thailand ausgelaufen ist, haben wir uns für diesen Tag dann die Weiterfahrt nach Pulau Langkawi (Malaysia) organisiert. Um halb 10 Uhr morgens sollte das Speedboot losfahren…. Tatsächlich starteten wir dann erst um 12.15 Uhr.  Eine Stunde Speedboat…und das bei ziemlichem Wellengang. Also wir sagens euch: Ein Speedboat, das offene Meer und Zweimeterwellen vertragen sich garnicht. Gott waren wir froh als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

Langkawi ist zwar Duty-Free-Zone, aber trotzdem recht teuer. Wir sind mit einem Roller (schon doppelt so teuer wie in Thailand) wie üblich einmal quer über die Insel. Gefunden haben wir die krasseste Seilbahn aller Zeiten. 700 Höhenmeter mit einem Zwischenpfosten. Das Ding ging gefühlt senkrecht hoch, aber nachdem wir gelesen haben das es aus österreichischen Händen gebaut ist, waren wir wieder ruhig….zumindest etwas, ….oder bisschen….oder garnicht! :-)




Jetzt geht’s weiter nach auf die Insel Penang, genauer gesagt zur der bekannteren Stadt Georgetown. Hier machen wir dann nochmal ein paar ganz relaxte Tage, bevor es weiter nach Kuala Lumpur geht.
Und wir haben es geschafft: nach gefühlten 100000 Stunden surfen im Internet sind wir endlich fündig geworden. Wir haben ein paar günstige und gute Flüge aufgetrieben, sodass es von Kuala Lumpur dann erstmal nach Bali (Indonesien) geht und von dort aus weiter nach Manila (Philippinen). Wie wir da wieder weg kommen, keine Ahnung, aber zur Not schwimmen wir halt. :-)

So, bevor wir jetzt Schluss für heute machen.

Liebe Monika Pfeil, auch hier nochmal ALLES ALLES GUTE ZUM 60. GEBURTSTAG!!!
(unser Geschenk hast ja schon bekommen!)



Liebe Grüße

Katja und Michi