Sonntag, 19. Mai 2013

(Nord)Thailand / Singapur

Danke Asien, schön wars…wir kommen wieder!!!

Herzlich Willkommen auf der Seite der Hitze und Sonne!!!! Nachdem wir mitbekommen haben, dass wir uns genau das richtige Jahr zum Reisen ausgesucht haben, da der Regen und die Kälte in Deutschland den Platz für die Sonne einfach nicht räumen, kommt jetzt endlich etwas positives für euch zum Lesen. 
In diesem Blog werdet ihr feststellen, dass die Hitze auch gar nicht so schön sein kann, weil es soooooooooo HEISSSSSSSSSSS ist, dass es unerträglich ist nach draußen zu gehen….

Mittlerweile sind wir von den Philippinen wieder nach Thailand geflogen und genießen das leckere Thai Essen bzw. die heißen Garküchen auf den Straßen, bei denen man sich für nicht mal 1 Euro den Bauch vollschlagen kann UND unser geliebtes Chang-Bier (endlich Abkühlung).


 
Man merkt das nun Mai ist, dass der Monsun so langsam kommt, aber vor allem merkt man wie gesagt die 39 Grad Hitze *schwitz-schwitz-schwitz*!


 
Und aufgrund dieser erdrückenden Hitze sind wir zwei nach einem Tag Aufenthalt mit dem Nachtbus (hatten wir ja schon lange nicht mehr) in den hohen Norden nach Chiang Mai gefahren. 

 „im Norden in den Bergen ist das Wetter sicher angenehmer“ – waren wir uns einig!

Naja….38 Grad! …das ist immerhin kälter als die 39 in Bangkok – wir sind halt schlau :-) *schwitz-schwitz-schwitz*

In Chiang Mai haben wir dann ein traumhaftes Hostel gefunden, sodass wir beschlossen haben eine Woche Urlaub zu machen und bei der unerträglichen Hitze (HEEEEEEIIIIIIIIISSSSSSSSSSSS) einfach zu entspannen! …und ja: es ist so schön von Urlaub zu sprechen! :-)

In den 7 Tage Hitze haben wir viel „nix“ gemacht, uns mit der Hotelbesitzerin unterhalten, leckeren heimischen „Strammen-Max“ und Brezen gegessen...



... wunderschöne Tempel angeschaut, einen Ausflug zu diesen netten „Kätzchen“ gemacht und auf die Geburt von wirklichen kleinen Kätzchen der Hotelbesitzerin mit gefiebert, die wir dann leider doch nicht mehr miterlebt haben, da wir wieder zurück nach Bangkok fahren mussten…
 


Diese Tiger sind an Menschen „gewöhnt“, werden hier aufgezogen und später an Zoos und Ähnliches weitergegeben. Wir waren erst etwas skeptisch ob das nicht doch irgendwie Tierquälerei ist, …sah aber wirklich gut aus, die Tiere waren Gott sei Dank gefüttert, aber hellwach und überhaupt nicht betäubt! Uns war dann beim Betreten des Käfigs wirklich mulmig. Als sich Michi dann bei wahnsinnigen 38 Grad seine Flip-Flops auszog um sich besser zum Tiger dazu legen zu können, wäre die Ära dieser Flip-Flops schon bald wieder zu Ende gewesen, obwohl sie nicht nach Käse gerochen haben?!?! ;-) Der Tiger schaute sofort auf die geklebten Schuhe und dachte sie sind ein Spielzeug… Zum Glück hatte der Wärter bei der unerträglichen Hitze dies rechtzeitig bemerkt und so laufen die schönen Flip-Flops noch heute über den heißen Teer (oder was auch immer das ist) in Bangkok und Singapur umher.
 
 
 
Nach den Tigern ging es dann ENDLICH hierher! Michi´s größter Traum ging in Erfüllung! Eine Orchideen-Farm. Katja hat sich dann geopfert und ist schweißgebadet auch mit! …oder andersrum? Naja, egal…
Die Orchideen waren aber wirklich wunderschön und mit knalligen-heißen tollen Farben (Michi hat´s dann doch ganz gut gefallen)

 
Die Tage im heißen Chiang Mai verbrannten dann leider viel zu schnell. Wir haben uns zwei Mal ein Radl geliehen und sind so und mit 3cm dicker Sonnencreme-Schicht durch die Stadt. Auch wenn „Tempel anschauen“ irgendwann „satt“ macht und man genug davon hat, diese Tempel baten Schatten und waren echt nochmal cool??? feurig und schön anzusehen.


 
Von Chiang Mai aus ging es dann wieder mit dem Nachtbus zurück nach Bangkok. Normalerweise kostet so ein Bus ca. 500 Baht pro Nase, also ca. 13 Euro. Dieser Bus hat nur 350 Baht gekostet, also 9 Euro. Warum? „Schnäppchen“ „keine Leerfahrten“ „Nebensaison“ – wir hatten schnell viele Gründe gefunden.
Die Wahrheit war dann. Es war ein etwas älterer Bus, sau unbequem und  OHNE Klimaanlage -> HEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIISSSSSSSSSSSSS!!! Wir sind uns jetzt nicht sicher ob wir die Temperaturen genug erklärt haben, aber es war die heißeste Busfahrt aller Zeiten bei einer Außentemperatur von gefühlten 40 Grad!! Und Ankunft war – wie immer auf dem Weg nach Bangkok – um 04:45 Uhr. Tolle Zeit!

In Bangkok selbst haben wir dann nochmal 4 entspannte, hitzige Tage hinter uns gebracht und schon ging s wieder zum Flughafen. Eigentlich nicht “ wieder“, sondern diesmal leider das letzte Mal auf der Weltreise zum Bangkoker Flughafen! Ab nach Singapur!

In Singapur angekommen, sind uns als erstes – klar! – die Temperaturen aufgefallen. Angenehme 31 Grad und wir schwitzen kaum noch….hier bekommen wir doch wieder Mitleid mit euch!
Und mit Singapur haben wir uns zum Schluss von Asien noch mal einen echten „Lekerbissen“ ausgesucht. Die Stadt bzw. das Land gefällt uns wahnsinnig gut. Modern, sauber, freundlich, englischsprachig, top „Öffentliche“ – sogar für uns zwei Idioten - (schöne Grüße an Ude!), aber immer noch asiatisch!

...und zu unserer großen Überraschung und Freude konnten wir uns an unserem letzten Tag auch noch mit der Carola + Family treffen. (eine Kollegin aus Katja´s BMW-Praktikum Zeit)
 




 
Es ist unfassbar, doch hiermit sind 4,5 Monate Asien vorbei! Morgen geht’s für uns beide früh los Richtung Australien.
Wir haben viel gesehen und sind – trotz aller Vorfreude auf Australien – etwas wehmütig diesen Kontinent nun zu verlassen!

10 Länder und eine sensationelle Zeit wars, ab jetzt heißt dann anstatt „Namaste“ und „Sawadikaa“ zur Begrüßung „Hey Mate how are you“ – yeah, wir freuen uns!!!

Campingbus und Aussies wir kooooooommen!!!

Freitag, 3. Mai 2013

Philippinen

Haaaaaaaallo liebste Leserinnen und Leser,

wir hoffen ihr hattet einen wunderbaren ersten Mai und damit auch einen wunderbaren Tag der Arbeit…  was war das gleich nochmal??? ;-)

Wir sind wie angekündigt auf den Philippinen….und wissen gar nicht was wir jetzt alles zeigen, schreiben oder erklären sollen, weil hier alles sooooooo schön ist!

Los ging´s mit der Hauptstadt Manila. Manila ist eine große Stadt mit wenigen Highlights… außer dem Chicken Charlie und die lustigen Taxis… ansonsten wirkt Manila eher sehr nach einer Arbeiterstadt, die gar nicht versucht sich interessanter zu machen wie sie ist. Im Hostel angekommen, wurde uns dann vom Personal relativ schnell klar gemacht, dass wir – wenn wir die wirklich schönen Seiten kennen lernen wollen – in Manila bzw. im Norden falsch sind. Cebu, ja Cebu wäre wirklich toll, da gibt´s traumhafte Strände!!!



 
Pah! Das lassen wir uns doch nicht sagen!
 
Da wir beide ja irgendwie nichts anderes machen als durch Südostasien zu fliegen (kost ja nix!), ging´s sofort ans Notebook und zack war er schon da…. der Billigflug. Am nächsten Morgen, also 17 Stunden nach Buchung, saßen wir schon im ersten Taxi, dass wir nach einer Reifenpanne ziemlich schnell verließen und in Taxi Nummer 2 einstiegen. So ging´s dann mit TigerAirways bzw. mit SEAIR nach Cebu und am 02.05. wieder zurück! BAM!
 
In Cebu gelandet, sofort weiter mit der Fähre nach Bohol bzw. zu der kleinen Insel Panglao die direkt an Bohol dran klebt. …UND?????…Tatsächlich! Ein Traum! :-)


 

Nach einem Strandtag ging´s dann mit dem gemieteten Roller über 200 Kilometer rauf und runter über die Insel Bohol…zuerst sind wir zu den Chocolate Hills gefahren…wie diese entstanden sind weiß man bis heute nicht und da es keine vernünftige Erklärung gibt glauben die Philippinos weiterhin das es Tränen eines „traurigen Riesen“  sind ... wenn die Trockenzeit kommt werden die Spitzen braun und es sieht aus wie Schokolade….

 


 
Auf dem Rückweg hat´s natürlich angefangen zu schütten wie aus Kübeln. Gott sei Dank meinte Katja vor der Abfahrt noch „zieh die Badehose an, vielleicht können wir uns unterwegs abkühlen“…so kalt wollten wir es gar nicht!
Untergestellt haben wir uns dann immer wieder bei netten Einheimischen. Beim zweiten Unterstand hatten die Mädels zufällig eine Kiste Souvenirs dabei und baten uns drum doch unbedingt etwas zu kaufen (auch eine von Ihnen wäre als Mitbringsel zum Kauf gewesen), wir lehnten dankend ab und fuhren schnellst möglich bei Nieselregen weiter.  
Den letzten Stopp machten wir dann bei diesen niedlichen kleinen Tarsieren, die in Wirklichkeit viel kleiner sind als wir dachten, nämlich nur so groß wie eine Faust.


 

Tarsiere sind kleine Primaten (keine Affen) und nachtaktiv. Deshalb auch die großen Augen. Anfassen soll man sie nicht, da sie – verständlicherweise – wahnsinnige Angst bekommen und wenn Tarsiere zu nervös werden begehen sie Selbstmord. Also haben wir nur geguckt. Mei so klein! Und ein Baby ist nur so groß wie ein Daumen…. Mei so liab de kloana!


Am nächsten Morgen um 6 Uhr gings dann mit dem Boot und 10 anderen raus aufs Meer. Nach ungefähr 15 Minuten Fahrt fanden wir eine „Horde“ wilder Delphine. Kaum waren wir bei Ihnen sind sie kurz untergetaucht und 10 Sekunden später komplett wo anders wieder aufgetaucht, also wir und leider auch alle anderen 10 Boote wieder hinterher. Und wieder waren Sie nach kurzem Bestaunen weg. Und wieder hinterher….und so weiter und sofort…Nach 20 Minuten meinte unser Kapitän das es dann mal reicht und wir sind weiter zum schnorcheln…sehr fair!


Das Schnorcheln war leider ein Reinfall. Alle 10 Boote (mit komischen Chinesen drauf  = Massentourismus) steuerten dieses schöne Fleckchen an. So hat sich also das traumhafte Fleckchen im Meer schnell in ein von orangenen Schwimmwesten gefülltes Plätzchen verwandelt (obwohl man stehen konnte) und ALLE sind auf den Korallen rumgetrampelt (inkl. dem „Schnorchelguide“) und haben die Fische mit Toastbrot angefüttert. Wir beide haben das verweigert (was teils wohl nicht so gut ankam) und unserem Unmut freien Lauf gelassen! Naja…so konnten wir wenigstens über die ganzen Massentouristen (Gleichung s.o.)  lästern, die überall und immer zum schnorcheln müssen obwohl sie garnicht schwimmen können. Ein Traum diese Leute, wenn Sie versuchen Ihren Kopf Unterwasser zu halten. Geht halt schlecht, wenn einen die viel zu große Schwimmweste so weit aus dem Wasser hält!
Von dem Reinfall aus gings dann dafür zur Entschädigung hierher … und zwar nur unser Boot und wir waren auch nur zu 4 + Kapitän und sein Helfer = tolles Boot. Wahnsinn! Eine seichte Stelle im Meer mit sandigem Boden. Also wenn DAS kein Traum ist wissen wir´s auch nicht.



 

Wir hätten es länger auf Bohol ausgehalten, da wir aber nicht ewig Zeit haben :-) ging´s dann mit der Fähre weiter nach Dumaguete auf Negros. Eine süße Stadt mit viel Flair und alt bekannten Gewohnheiten.

 
 
 
Nach zwei Nächten in Dumaguete fuhren wir weiter nach Cebu – Island, genauergesagt nach Moalboal (man spricht´s irgendwie ganz komisch aus, darum hat uns auch nie jemand verstanden wo wir hin wollten…). In Moalboal kann man noch relativ günstig Tauchen gehen…klar, da müssen wir hin!

 
Nach einem kleinen RUMfall. (2 Flasche Rum für 2 Euro – da muss man ja schwach werden) wollten wir nach dem Frühstück los und die Tauchanbieter bissl vergleichen.

Nur noch schnell das Geld aus´m Safe holen und los geht’s….ABER….der Safe geht nicht auf. Schloss kaputt! Nach einigen Schlüssel-Versuchen von uns und dem Typen (wir wissen nicht was er ist – wahrscheinlich einfach nur der Mann von der Frau an der Rezeption) hat er dann den Safe erst aus der Wand gerissen, verschwand für ca. 3 Stunden, da er erst eine Säge kaufen müsse (wir glauben er hat einfach nur Pause gemacht, da ja schließlich Tag der Arbeit war) und erschien dann erst wieder auf Nachfrage mit  einer Flex und einer Minisäge. Einige Funkenspritzer von ca. 16 Meter Höhe und Anwendung der Minisäge später war er auch endlich offen, der Übeltäter. Da neben Kreditkarten, Handy und Co auch noch unser Notebook drin war könnt Ihr euch vorstellen wie nervös wir daneben standen. Wir haben uns schon ausgemalt wie wir mit denen um vernünftigen Ersatz diskutieren und wo wir am besten ein neues Notebook herbekommen…


Naja, der Safe war zwar nun offen, alles drin aber voll mit Metallsplittern die sich durch die Hitze in sämtliche Plastikgehäuse hineingebrand hatten. Und einen Staubsauger auf den Philippinen zu suchen um das Zeug aus´m Notebook zu saugen ist gar nicht so einfach wie man denkt! Gott sei Dank geht aber alles noch…nur die Zeit verging natürlich und so wurde es langsam knapp mit unserem langersehnten billigen Tauchen… also schnell los, Tauchschule gesucht und gefunden, Tauchsachen an und los ging´s mit unserem Guide zum Hausriff.
Nach 1 Stunde super schöner Korallen, verschiedenster Fische, Wasserschlangen und Co ging´s dann nach einem aufreibenden Tag zum Abendessen und ab ins Bett. (Instant-Nudelsuppe, Chips und ohne Rum)

So ging´s dann auch schon wieder weiter von Moalboal Richtung Cebu zum Flughafen. Erst mit dem Tricycle (eine Art Tuk Tuk in klein) zum Bus, dann 2 Stunden mim Bus (völlig überfüllt und ohne Klima) quer über die Insel und von dort mim Taxi zum Flughafen. Alles für 11 Euro…natürlich für beide…man darf sich nicht beschweren. Von Cebu aus gings nach Manila und morgen dann gleich weiter nach Bangkok. Garküchen, 7Eleven, Chang Bier und Co, wir kommen!!!

Nächster Stopp wird dann Nordthailand, da soll es etwas kühler sein….hoffentlich! :-)

Liebe Grüße
Kajta und Michi


PS: Akte Michis-Flip-Flops wird wieder geöffnet.
 
ABER: Dank des Sekundenklebers aus dem Supermarkt ist alles wieder ok und passt, keine Sorge :-)