Montag, 22. Juli 2013

Schaaf Ahhhhoi!!!

Mei so schnell vergeht die Zeit wieder! Hallo und ein herzliches Grüß Gott aus der Hauptstadt Neuseelands, Servus an Alle aus Wellington.

Wo waren wir zuletzt? Ah ja, in Wanaka. Von dort aus sind wir wie angekündigt an die Westküste zu den Gletschern. Die zwei größten sind der Fox Gletscher und der Franz Josef Gletscher (die Begeisterung für den Namen ist immernoch da) ... und für unsere österreichischen Leser...der Name ist eurem alten Kaiser gewidmet...Ihr seit´s auch überall zefix no amoi! :-)

Beide Gletscher sind lediglich 300 Meter über dem Meeresspiegel und reichen am unteren Ende bis in den Dschungel hinein. (was sie wohl nahezu einzigartig macht)
Der Fox war aufgrund des besseren Wetters näher zu betrachten, beim Franz Josef am Folgetag war es dann meeeeeeega windig! Meeeeeeggggaaaaaa!!! Grad das wirs noch geschafft haben auf unseren Beinen zu bleiben. Und das ist – beinahe – nicht übertrieben!!!



Daraufhin ging es die Westküste weiter Richtung Norden, wo wir unterwegs wir immer wieder kleine Wanderwege fanden, welche wir euch natürlich auch nicht vorenthalten wollen.



Nach ein paar Tagen des Wanderns sind wir dann also die Küste weiter gen Norden nach Greymouth und von dort aus über den Arthur Pass quer durch die Berge zurück zur Ostküste. Unterwegs kamen wir bei Castle Hill vorbei. Woher diese Steine so ganz genau kommen? Keine Ahnung! Aber supercool sehen sie aus, oder nicht?


Zurück an der Ostküste ging es dann gleich weiter Richtung. Nächstes Ziel war Kaikoura. Kaikoura ist ein kleines Städtchen, was berühmt für seine Wale und Delphine ist. Diese Touren aufs Meer bieten zwar eine 95 % Rate was das „Sehen von Walen“ angeht, lassen sich dies aber fürstlich entlohnen. So haben wir weiter das Festland erwandert und konnten so einige Seelöwen hautnah erleben.



ABER! Wer das cool findet! Obacht….jetzt kommts wieder „noch besser“
Kurz nach Kaikoura – auf unserem Weg Richtung Picton – haben wir einen kleinen Wanderweg neben einem Bach den Wald hinauf gefunden. Oben am Bach war ein wunderschöner Wasserfall mit einem kleinen „Pool“ am Ende. Und da haben bestimmt 30 – 40 (und das ist ausnahmsweise nicht übertrieben) Babyseelöwen gespielt und sind durchs Wasser gesprungen. Das war echt cool!



Von dort aus sind wir dann wie gesagt nach Picton. In Picton fährt die Autofähre die uns gestern zur Nordinsel und damit nach Wellington gefahren hat. Wir waren zwar zugegeben etwas traurig diese schöne Landschaft zu verlassen, freuten uns aber schon auf die nächsten 2,5 Wochen „Nordinsel“.  
Und diese gehen hier mit Wellington schon mal….sagen wir mal…spannend los.
Raus aus der Fähre sind wir zum ersten Campingplatz. War ja doch schon recht spät….also hin, geparkt und raus. Während Michi sich mit dem Neuseeländischen „Nachbarn“ gerade bei einem angebotenen Bier unterhielt, begann Katja und unser Camper plötzlich auffällig zu wackeln. Spätestens als Michis Beine mitschwankten (das war nicht das Bier!) war alles klar! Erdbeben!
Im Endeffekt war es das stärkste seit bestimmt 25 Jahren und mit der Stärke von 6,5 auf der Richterskala sogar ungefähr so stark wie das, welches Christchurch vor zwei Jahren zerstörte. (Gott sei Dank war das Epizentrum aufm Meer draussen)
Die Stadt selbst war heute dann auffällig leer, da einige Gebäude erstmal überprüft werden, Risse in den Häusern und Straßen gerichtet werden müssen und deshalb viele Leute frei haben. Das hat aber den großen Vorteil, dass wir uns schon Mittags mit Myrsini und Marcus treffen konnten. (Katja hat mit Myrsini in Spanien studiert und Myrsini wohnt mittlerweile fest in Wellington)
Danke auch hier nochmal an euch zwei! War echt sooo cool euch zu treffen!!! (und danke für das Weißwurschtfrühstück - Ihr wisst wie man uns glücklich macht! - war auch mit baked beans super lecker) :-)



Ansonsten spielt das Wetter weiterhin gut mit, wir haben angenehme sonnige Tage, genießen deutsches Bier (das ist das billigste – wir werten das als „Zeichen“), Tiroler Gröstl, Bratwurst, Kartoffelbrei und Co….alles super also!
Heute geht’s nochmal durch Wellington zum „Stadt erkunden“ und dann immer weiter Richtung Norden.

Wie immer, hier ein paar Bilder

Katja und Michi









Mittwoch, 10. Juli 2013

Neuseeland



Kia Ora und herzlich willkommen aus Neuseeland,

nachdem unser Flug von Melbourne aus von Mittags auf Mitternacht verschoben wurde, sind wir letzten Montag um 5:30 Uhr Ortszeit in Christchurch angekommen. (unsere gewohnte australische Zeit - 3:30 Uhr) Mal wieder eine tolle Uhrzeit, aber daran haben wir uns seit den Busfahrten in Asien ja gewöhnt.  Bevor wir jetzt los legen, eins vorab: Neuseeland ist ein Traum!!! Landschaftlich das vermutlich schönste was wir je gesehen haben. Ja wir wissen „is weit weg“ und so, aber dieses Land – und wir haben noch garnicht soooo viel davon gesehen – ist jetzt schon jede Flugstunde wert! Aber zunächst einmal…..wir saßen also am Flughafen!

Um 10 Uhr wurden wir dann von der Autovermietung abgeholt und haben unser neues Auto bekommen. Wir präsentieren voller Stolz „Happy“



So! Wow oder? Was für ne riiiiießen Karre! (wir sind zwar mal wieder die kleinsten auf den Straßen, aber das ist uns ja wurscht)
Und jetzt geht’s los! Wir sind voll ausgestattet! Und zwar „voll“!!!
Im Gegensatz zum Chubby haben wir Dinge wie „Zentralverriegelung“, einen „Kühlschrank“, „fließendes Wasser“, „Schubladen“, „Porzellangeschirr“  und eine „Heizung“ bzw. einen kleinen „Miniheizer“.
Und da Neuseeland nicht wie Australien die Größe von Europa hat, sondern ca. 2/3 von Deutschland ausmacht, haben wir genug Zeit und müssen nicht tagelang im Auto sitzen und müssen unser Geld nicht ausschließlich in Sprit investieren. So können wir uns Nachts Campingplätze leisten, genießen warmen Tee, Strom, Musik und…..Licht! :-) …..UND….Duschen! Bzw….im Gegensatz zu Australien….regelmäßige Duschen! Und warm! :-)

In Christchurch haben wir den ersten Tag am Campingplatz in unserem neuen Luxus verbracht. Wir waren vielleicht auch etwas müde….
Christchurch selbst haben wir dann am zweiten Tag angeschaut. Und man kann sagen, diese Stadt beeindruckt! Nach den schweren Erdbeben 2011 und 2012 (7,1 und 6,9 auf der Richterskala und letzteres mit dem Epizentrum lediglich 10 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums) baut sich Christchurch gerade selbst neu auf. Ganze Straßenzüge sind wie ausgestorben, überall sind leere Hochhäuser und Geschäftsgebäude mit Rissen! Und wo man auch hinsieht sind Bagger mit eingestürzten Plätzen und „Schutt“ beschäftigt.  Aber es ist keinerlei „Totenstimmung“ oder ähnliches.
Aus Baucontainern wurde ein provisorischer Stadtkern erstellt. Und das ist nicht nur echt stylish, sondern auch liebevoll und einfach gut gelungen.




An Tag 3 sind wir dann die Küste entlang Richtung Süden gefahren und schließlich ins Landesinnere abgebogen. Ziel war der Lake Tekapo.
Nun müssen wir vorwegnehmen das man wenn man die Küste entlang fährt stets Meer und vorallem auch die Bergkette im Landesinnern sieht. Das war schon wunderschön anzusehen. Doch der Anblick des Lake Tekapo´s hat uns dann tatsächlich den Atem geraubt. Plötzlich tauchte vor uns dieser türkise Bergsee auf. Wahnsinn oder?



Hier sind wir dann gleich 2 Nächste geblieben und haben eine Wanderung gemacht. So konnten wir den See und die schöne Landschaft auch noch von oben bestaunen.



Schweren Herzens sind wir dann nach 2 tollen Tagen wieder zurück zur Küste und weiter Richtung Süden gefahren. Angekommen sind wir dann in Dunedin (spricht man aus als wenn man das „e“ und das „i“ vertauscht). Eine Studentenstadt, die alte und neue Gebäude beheimatet. Unterwegs dorthin ging es an einer traumhaften Küstenstraße entlang. Gestoppt haben wir zum Beispiel bei diesen Seelöwen, die es hier überall gibt.



Von Dunedin aus gings dann nach Invergarcill. Und! Damit waren wir schon komplett im Süden! So schön! :-) In Australien haben wir – zum Vergleich – von Cairns nach Adelaide 9 ganze Tage gebraucht! Und zwar ohne Sightseeing oder ähnlichem, reines Fahren!
Invercargill selbst war zwar nicht gerade super spektakulär (eigentlich garnicht), aber immerhin konnten wir an der Straße dorthin ein paar kleine Wanderungen machen und haben so neben einem alten bzw. dem ersten Eisenbahntunnel auch noch ein paar Wasserfälle gesehen. Und zwar mit Wasser! :-)







So! Da wir nun schon im Süden waren ging es also….jaaaa???? Riiichtig! Richtung Norden! Nächstes Ziel: Queenstown! Oh wie cool! Eine richtig coole „Apres Ski Stadt“ – wir können uns zwar hier weder Ski fahren noch großen Apres Ski leisten (Preisniveau ist ungefähr wie bei uns), aber die kälteren Temperaturen und der Schnee sind zur Abwechslung auch mal ganz schön!

Mittlerweile sind wir in Wanaka am Lake Wanaka. (woher die nur Ihren Namen haben?)


Hier haben wir einen Campingplatz der sogar eine Sauna und einen Spa-Bereich hat. Also? Klar, 2 Nächste :-)

Die nächsten Tage fahren wir weiter Richtung Norden. Mit dem Wetter haben wir momentan echt Glück. Es ist Verhältnismäßig warm (nur nachts hats leichte Minusgrade) und die Tage sind herrlich sonnig. Wenn es so bleibt können wir vielleicht zum Franz Josef Gletscher fahren. Geiler Name oder? Franz Josef! Ein geiles Land! :-)

Hier wie immer noch ein paar Bilder. Wir müssen jetzt los. Jacuzzi und so…. :-)