Ein herzliches „Hola“ an alle und willkommen in bzw. aus Südamerika, „buenas dias“ aus Chile!
Nach einem langen aber ruhigen 11,5 Stunden Flug sind wir am
08. August in Santiago de Chile angekommen. Das war schon was, schließlich sind
wir durch die Zeitverschiebung angekommen, bevor wir überhaupt losgeflogen
sind! Ein langer Tag!
Als Einstand haben wir uns den Luxus gegönnt, uns von dem
Hostel was wir gebucht hatten am Flughafen abholen zu lassen. So sind wir raus,
dem Menschen mit dem Schild auf dem unser Name stand hinterher und ganz bequem
ins Hostel.
Von dort aus haben wir die ersten 4 Tage „Santiago erkundet“.
Santiago ist eigentlich nicht soooo super schön, gefällt uns
aber irgendwie doch total gut. Es gibt sehr viel Kunst auf den Straßen und
etliche verschiedene „Viertel“. Sobald man die Straßenseite wechselt erwartet
einen eine komplett neue Ecke.
Im Hostel haben wir dann „Biene“ und „Matti“ kennengelernt.
Die beiden Hamburger sind fast gleichzeitig mit uns in Chile gelandet und
bahnen sich jetzt die Westküste hoch bis nach Ecuador.
Und da wir beide Chile nicht verlassen wollten ohne noch
mehr zu sehen, sind wir mit den beiden „Hambuchern“ zur Küste nach Valparaiso
gefahren. Von „Valparaiso“ schwärmt hier jeder, und das auch absolut zurecht.
Angekommen sind wir nach 1,5 Stunden Busfahrt (4 Euro -
Schnääääppchen) in der schönen Hafenstadt und damit direkt am Meer. (wie der
Name Hafenstadt ja eigentlich schon sagt). Auf der Landseite liegt Valparaiso
an 42 Hügeln. Und wenn man diese Hügel alle bebaut, ergibt das eine
wunderschöne Stadt, die so aussieht.
Durch das unebene Land bzw. die Tatsache, dass jedes Haus am
Berg gebaut ist, gibt es in der ganzen Stadt keine zwei gleichen Häuser. Die
meisten Häuser haben auf der einen Seite 3 Stockwerke, an der anderen Seite 5.
Und das verleiht einen solchen Flair, das auch die ganzen Straßenhunde „ok“
sind.
Mit Biene und Matti haben wir dann an einer Stadtführung
teilgenommen, einen Tag mit guter alter Brotzeit am Strand verbracht, Cafe in
Cafes getrunken, wahnsinnig viel von der guten Chilenischen Küche gegessen und….ja….noch etwas mehr vom guten chilenischen Wein „probiert“!
An unserem letzten Tag haben wir es dann noch geschafft nach
Vina del mar zu fahren. Diese Stadt verschmilzt sozusagen mit Valparaiso, ist
etwas „reicher“ und „sauberer“ und sehr angenehm. Nur leider ist Vina del mar,
wie alle Städte in Chile, Sonntags zu! Das mag jetzt für euch ganz normal sein,
für uns beide ist das furchtbar. Hallo? Was bitte ist mit Mitternacht
einkaufen? Und was ist mit Sonntags einkaufen? Warum gibt’s hier
Öffnungszeiten? Mei oh mei…furchtbar! :-)
Durch die Öffnungszeiten bzw die Schließungszeit (???) der
Läden war Vina del mar leider nicht ganz so schön wie wir erhofft hatten (das
Wetterwar auch nicht soooo schön) und so sind wir relativ schnell wieder zurück
nach Valparaiso.
Von dort aus ging es dann am nächsten Tag wieder zurück nach
Santiago. Am Morgen beim Frühstück saßen dann Mario und Stefan plötzlich am
Tisch. Die beiden sind alte (ohje wir werden alt) Freunde von Michi und sind
auch länger unterwegs und gerade in Santiago.
So ging es dann zu viert noch den großen „Stadtberg“ von
Santiago hoch.
(im Hintergrund sind die Berge, keine Wolken - nur durch den Smog ist das leider schwer zu sehen auf den Bildern)
Abends hat Mario ein Schwertfischsteak gezaubert, was mit
Reis und Tomaten + einem Glas Weißwein ein quasi richtig gediegenes Essen war!
:-)
Da wir jetzt aber genug Zeit in Chile verbracht haben und
alle anderen Interessanten Orte sehr weit weg sind (Chile ist insgesamt über
5.000 Km lang) geht’s morgen mit dem Bus nach Argentinien.
Und wir haben den ersten Südamerikaflug gebucht. Anfang
September geht’s von den Iguazu Wasserfällen nach Rio de Janeiro. So langsam
nimmt alles Formen an. :-)
Ganz liebe Grüße
