Montag, 16. September 2013

Rio de Janeiro



Copacabana, Flamengo, Botafogo, Maracana, Ilha Grande, Christo Redentor, Zuckerhut, …. eijeijei…wo fangen wir nur an!

Vielleicht wie immer, von vorne: Hallo!

Wir haben eigentlich nicht so viel gemacht die letzten 2 Wochen, aber irgendwie… dann doch….
In Rio angekommen sind wir mit dem Taxi ins Hostel. Das ging….nunja….sowie eine Taxifahrt sonst auch überall auf der Welt ist.
Unser Hostel ist in Lapa gelegen, was ein kleiner zentraler Stadtteil ist, der super für die Stadterkundungen der nächsten Tage war.  
Der erste Tag war leider verregnet, sodass wir (wir haben ja alle Zeit der Welt :-)) das Hostel kaum verlassen haben und einfach etwas faul waren. Der Start danach war etwas „holprig“.

An Tag 2 gings dann bei mäßigem Wetter…..klar….wo geht man im berühmten Rio als erstes hin? Ins Kunstmuseum!
Fazit: Gott sei Dank wars billig! :-) ….für moderne Kunst a la ´Reiter mit Maulkorb auf Rotem Pferd´ oder ´weißen Bildern mit einem Farbkleks´ (entschuldigung an die Kunst-Welt) sind wir wohl doch noch zu jung….Gott sei Dank!

An Tag 3 gings dann los….wie immer zu Fuß! Da es im Hostel keine Straßenkarten mehr gab, war die „Touri-Info“ unser erstes Ziel! Touri-Info zu! „Ach egal, wir brauchen die eh nicht und so Touri-Infos gibt’s hier sicher überall“ (wie kommen wir nur immer auf sowas, als ob man eine Stadt wie Rio mal eben so erkundet!!!)
1,5 Stunden zu Fuß durch Rio später war uns dann ziemlich genervt klar, nein! Erstens wir brauchen die unbedingt, und zweitens gibt’s diese Infos nirgends!

Zurück im Hostel haben wir uns dann mit Karten aus den herumliegenden Lonely Planet-Büchern geholfen und sind nach Santa Marta.
Santa Marta ist ein Favella (was übersetzt quasi ein Armenviertel ist und wovon es in Rio über 700 Stück gibt) bzw. das erste Favella was von der Polizei übernommen wurde und somit sicher ist. Sicher ist zwar gut, aber dennoch leben diese Menschen nicht gerade auf einem Standard der uns gefallen sollte….


Auf dem Rückweg hatte dann die Touri-Info offen, sodass wir dann auch endlich eine Karte hatten und so voll durchstarten konnten.
Die nächsten Tage ging es zur Copacabana, zur Jesus Statue, ins weltberühmte Maracana Stadion, auf den Zuckerhut und durch einige Bars der Stadt.
Die Copacabana war cool, Michi hat den Brasilianern mal gezeigt wie man Fussball zu spielen hat und Ihnen mit spielerischer Weltklasse (WELTKLASSE) klar gemacht, dass Sie sich erst garkeine Hoffnungen auf die Weltmeisterschaft nächstes Jahr machen brauchen :-)
Katja entkräftete Michi´s stolze Aussagen immer mit sowas wie „naja, die Brasilianer waren ja auch Kinder…“



Die Jesus Statue war super, wir haben einen wunderbaren Sonnenuntergang über Rio und die Stadt bei Nacht überblicken können.



Und der Zuckerhut war auch cool. Vorallem ganz schön hoch :-)



Und klar, wenn man schon mal in Rio ist, ist das Maracana-Stadion ein Muss! Ein super netter Brasilianer neben Michi hat ihm nicht nur seine Kappe und seine Fahne geschenkt, auch hat er uns noch eine Unterkunft für die Weltmeisterschaft nächstes Jahr versprochen....."also wenn das kein Zeichen ist" :-)


Rio selbst gefällt uns super, warum genau wissen wir allerdings nicht. Die Häuser sind alle wie Plattenbauten. Eher nützlich als schön. Und selbst an der großen Copacabana, die zwar tollen Sand hat, sind alle Häuser irgendwie dreckig und heruntergekommen. Dennoch muss man sagen es war der bisher beste „Stadtstrand“ den wir so hatten….
So haben uns 9 entspannte, aber doch sehr unterhaltsame Tage fürs erste gereicht und wir sind mit Bus und Boot nach Ilha Grande gefahren. 

Ilha Grande liegt etwas südlich von Rio und ist – wie man vermuten kann – eine rießen Insel. Wir waren uns sicher „das wird wie Asien: Voll, dreckig und touristisch“
Das wars aber überhaupt nicht. Die Insel ist zwar groß, aber nahezu komplett unbewohnt. Es gibt eine kleine Stadt und ein paar kleine winzige Dörfer. Der schönste Strand ist vollkommen unbewohnt, was bedeutet man kann entweder mit dem Boot hinfahren oder 2,5 Stunden über die Insel und deren Berge laufen. Wir sind hin gelaufen, zurück dann mit dem Boot. Übertreiben muss man es ja auch nicht! :-)



Tja, und so schnell vergeht die Zeit. Morgen geht’s wieder zurück zu den Iguazus und dann über Nordargentinien nach Bolivien. Es wird wohl wieder kälter….ärgerlich! Aber naja, hilft ja nix!
Hier noch ein paar Bilder!

Ganz liebe Grüße 

Katja und Michi







Montag, 2. September 2013

Argentinien und die brasilianischen Iguazus



Gerne, ja sogar sehr gerne, würden wir wieder eine tolle Einleitung mit unserem unendlichen Fremdsprachenwissen (naja) bringen, aber nachdem wir von Chile aus nach Argentinien sind, sitzen wir mittlerweile schon in Brasilien, und deren komische Sprache (Portugiesisch) können wir leider nicht….garnicht!

Deshalb „Hallo“ „Servus“ „Grüß Gott“ an alle!

Von Santiago aus ging es mit dem Bus nach Mendoza. Mendoza ist eine kleine Stadt auf der anderen Seite der Anden, die wir als Zwischenstopp Richtung Buenos Aires nutzen wollten. Klein? Nein, irgendwie doch nicht. Wie wir nur immer auf sowas kommen. Mendoza hat insgesamt ca. 1,1 Millionen Einwohner und hat damit ca. die Größe von München, also doch recht stattlich!
Die Stadt bzw. die Gegend ist vorallem für seinen Weinanbau bekannt. Da aber hier tiefster Winter ist, haben wir uns einen Ausflug zu den großen Weinanbaugebieten gespart und haben den Wein im Hostel probiert! :-) 

Gut! Sehr gut!

Ansonsten bot uns Mendoza eine schöne Innenstadt mit einer kleinen Fußgängerzone und einem fantastischen Markt. Also haben wir uns 850 Gramm feinstes Filet vom Argentinischen Rind gekauft, ein paar Kartoffeln dazu und ….ja klar…einen schönen Rotwein! :-)

Nach drei Nächten hieß es dann Abschied von Mendoza nehmen und ab nach Buenos Aires. Nachtbus war angesagt! Oh Gott! Uns reichts doch immernoch von den Bussen in Asien! Naja, hilft ja nix! Als erstes fiel uns der Preis auf. In Asien war das spottbillig, hier kostet das eine Stange Geld.
Aber…..ohja…..aber: Ein Traum wurde wahr! Wir zwei fliegen ja immer nur gute alte Holz-Klasse, aber so stellen wir uns erste Klasse vor! Waaaaaaahnsinns Sitze, eine Stewardess die Handschuhe trägt, warmes Essen, Wein, Kaffee, alles dabei im schönen Mercedes-Bus! So waren wir toperholt und etwas traurig dass die Fahrt vorbei war, nach 14 Stunden in Buenos Aires.



Buenos Aires hat alles in allem unfassbare 13 Millionen Einwohner und ist schlichtweg riesengroß! Überall sieht man den spanischen Einfluss und lauter tolle Ecken zum Spazieren, Schlendern, Einkaufen, Kaffeetrinken und einfach allem was man gerade braucht oder will….




Und daaaaaann!!! Eeeeeendlich wieder Naaaaaaaaachtbus!!!!! Wie sich die Zeiten doch ändern! :-)

Um 18:50 Uhr gings los und lediglich 19 Stunden später standen wir auch schon in Puerto de Iguazu. Hier sind – wie der Name vielleicht schon sagt – die Iguazu –Wasserfälle! Die Wasserfälle sind teils in Argentinien und teils in Brasilien.
Da wir von hier aus morgen nach Rio de Janeiro und in zwei Wochen wieder zurück fliegen, machen wir jetzt die brasilianische und in zwei Wochen dann die argentinische Seite.

Die Fahrt nach Brasilien war einfach, aber doch lang. Raus aus dem Traumbus, rein in den Linienbus. Mit dem zur Grenze, Stempel bekommen und auf den nächsten Linienbus gewartet um weiter zu fahren. Da der aber 2 Stunden gebraucht hat bis er da war, hieß es für uns…..naja….nix hieß es eigentlich…
Bis wir dann im Hostel waren hats also gedauert, dafür haben wir geschlafen wie kleine Kinder und haben uns am nächsten Morgen tierisch auf die Wasserfälle gefreut. Die gingen leider früher los wie gedacht…..Gewitter! Tiefschwarzer Himmel und Regenschauer! Na toll! Aber egal, am nächsten Tag sollte es noch schlechter werden. Und außerdem sind wir ja ausgestattet. Drybag aus Thailand für die Kamera und Regenjacken von daheim + den Schirm aus Australien gepackt und los.
Kurz vor den Wasserfällen hörte dann der Regen auf, plötzlich war keine Wolke mehr am Himmel und strahlender Sonnenschein! Toll….wobei….naja…..eigentlich wirklich toll!!!

Und ganz kurz vor den Wasserfällen war dann noch ein Vogelpark….aber nicht irgendeiner, sondern der Zweitgrößte auf der Welt…klar, rein da!
Und wie der war (fantastisch), zeigen wir mal mit Bildern….







Total begeistert, „wie toll doch so ein Vogelpark sein kann“, ging es dann zu den Wasserfällen.

Und damit wir nicht zu viel schreiben, sagen wir es mal so:

Wow!




Die Iguazus bestehen aus über 250 Wasserfällen die bis zu 82 Metern in die Tiefe stürzen. Hier gehen an einer Stelle bis zu 22.000 Kubikmeter Wasser in der Sekunde runter….Irre!




(ach ja, da es dann doch sehr nah zu den Wasserfällen ging, waren wir ja sooo froh, dass wir unser Regenzeug dabei hatten)

So, und jetzt? ….der nächste Blog kommt dann vom Zuckerhut! Wir fliegen morgen früh nämlich nach…???? Jaaaaaaaaa!!! Rio de Janeiro!!!!!!!! Coooooooopaaaaacabaaaaaanaaaaaaa!!!!!

Viel Spaß mim Herbst und viele Grüße

Katja und Michi