Copacabana,
Flamengo, Botafogo, Maracana, Ilha Grande, Christo Redentor, Zuckerhut, …. eijeijei…wo
fangen wir nur an!
Vielleicht wie immer, von vorne: Hallo!
Wir haben eigentlich nicht so viel gemacht die letzten 2
Wochen, aber irgendwie… dann doch….
In Rio angekommen sind wir mit dem Taxi ins Hostel. Das
ging….nunja….sowie eine Taxifahrt sonst auch überall auf der Welt ist.
Unser Hostel ist in Lapa gelegen, was ein kleiner zentraler
Stadtteil ist, der super für die Stadterkundungen der nächsten Tage war.
Der erste Tag war leider verregnet, sodass wir (wir haben ja
alle Zeit der Welt :-)) das Hostel kaum verlassen haben und einfach etwas faul
waren. Der Start danach war etwas „holprig“.
An Tag 2 gings dann bei mäßigem Wetter…..klar….wo geht man
im berühmten Rio als erstes hin? Ins Kunstmuseum!
Fazit: Gott sei Dank wars billig! :-) ….für moderne Kunst a
la ´Reiter mit Maulkorb auf Rotem Pferd´ oder ´weißen Bildern mit einem Farbkleks´
(entschuldigung an die Kunst-Welt) sind wir wohl doch noch zu jung….Gott sei
Dank!
An Tag 3 gings dann los….wie immer zu Fuß! Da es im Hostel keine Straßenkarten mehr gab, war die
„Touri-Info“ unser erstes Ziel! Touri-Info zu! „Ach egal, wir brauchen die
eh nicht und so Touri-Infos gibt’s hier sicher überall“ (wie kommen wir nur
immer auf sowas, als ob man eine Stadt wie Rio mal eben so erkundet!!!)
1,5 Stunden zu Fuß durch Rio später war uns dann ziemlich
genervt klar, nein! Erstens wir brauchen die unbedingt, und zweitens gibt’s
diese Infos nirgends!
Zurück im Hostel haben wir uns dann mit Karten aus den
herumliegenden Lonely Planet-Büchern geholfen und sind nach Santa Marta.
Santa Marta ist ein Favella (was übersetzt quasi ein
Armenviertel ist und wovon es in Rio über 700 Stück gibt) bzw. das erste
Favella was von der Polizei übernommen wurde und somit sicher ist. Sicher ist
zwar gut, aber dennoch leben diese Menschen nicht gerade auf einem Standard der
uns gefallen sollte….
Auf dem Rückweg hatte dann die Touri-Info offen, sodass wir
dann auch endlich eine Karte hatten und so voll durchstarten konnten.
Die nächsten Tage ging es zur Copacabana, zur Jesus
Statue, ins weltberühmte Maracana Stadion, auf den
Zuckerhut und durch einige Bars der Stadt.
Die Copacabana war cool, Michi hat den Brasilianern mal
gezeigt wie man Fussball zu spielen hat und Ihnen mit spielerischer Weltklasse (WELTKLASSE) klar
gemacht, dass Sie sich erst garkeine Hoffnungen auf die Weltmeisterschaft
nächstes Jahr machen brauchen :-)
Katja entkräftete Michi´s stolze Aussagen immer mit sowas
wie „naja, die Brasilianer waren ja auch Kinder…“
Die Jesus Statue war super, wir haben einen wunderbaren
Sonnenuntergang über Rio und die Stadt bei Nacht überblicken können.
Und der Zuckerhut war auch cool. Vorallem ganz schön hoch
:-)
Und klar, wenn man schon mal in Rio ist, ist das Maracana-Stadion ein Muss! Ein super netter Brasilianer neben Michi hat ihm nicht nur seine Kappe und seine Fahne geschenkt, auch hat er uns noch eine Unterkunft für die Weltmeisterschaft nächstes Jahr versprochen....."also wenn das kein Zeichen ist" :-)
Rio selbst gefällt uns super, warum genau wissen wir
allerdings nicht. Die Häuser sind alle wie Plattenbauten. Eher nützlich als
schön. Und selbst an der großen Copacabana, die zwar tollen Sand hat, sind alle
Häuser irgendwie dreckig und heruntergekommen. Dennoch muss man sagen es war
der bisher beste „Stadtstrand“ den wir so hatten….
So haben uns 9 entspannte, aber doch sehr unterhaltsame
Tage fürs erste gereicht und wir sind mit Bus und Boot nach Ilha Grande
gefahren.
Ilha Grande liegt etwas südlich von Rio und ist – wie man
vermuten kann – eine rießen Insel. Wir waren uns sicher „das wird wie Asien:
Voll, dreckig und touristisch“
Das wars aber überhaupt nicht. Die Insel ist zwar groß, aber
nahezu komplett unbewohnt. Es gibt eine kleine Stadt und ein paar kleine
winzige Dörfer. Der schönste Strand ist vollkommen unbewohnt, was bedeutet
man kann entweder mit dem Boot hinfahren oder 2,5 Stunden über die Insel und
deren Berge laufen. Wir sind hin gelaufen, zurück dann mit dem Boot.
Übertreiben muss man es ja auch nicht! :-)
Tja, und so schnell vergeht die Zeit. Morgen geht’s wieder
zurück zu den Iguazus und dann über Nordargentinien nach Bolivien. Es wird wohl
wieder kälter….ärgerlich! Aber naja, hilft ja nix!
Hier noch ein paar Bilder!
Ganz liebe Grüße
Katja und Michi