Mei oh mei oh mei oh mei oh mei oh mei oh mei!
Zwei Wochen sind wieder rum, Costa Rica neigt sich dem Ende
und schon wieder gibt’s so viel zu erzählen, dass wir uns erstmal sortieren
müssen.
Angekommen in San Jose (Hauptstadt), wurden wir persönlich
am Flughafen abgeholt. Aber nicht von einem Hostel oder irgendwem….nein, VIEL
besser!
Als Katja noch in der Schule war (laaaaang ists her) war
Monica aus dem schönen Costa Rica für drei Jahre eine Ihrer besten Freundinnen.
Monicas Vater hat in München gearbeitet und so war die ganze Familie in
Gräfelfing. Der Kontakt blieb bestehen, und nun durften wir zwei in Costa Rica
bei Monica und Ihrer Familie unterkommen. Und wie!
München hat wohl Eindruck hinterlassen :-)
Überall findet man in dem wunderschönen Haus „bayerische
Teller“ vom Kloster Andechs, mit Bildern von unserer wunderschönen
Landeshauptstadt, oder einfach Bilder von Weißwurst und Brezn. Ein Traum! (die
rießen Bar auf der Terrasse mit Blick auf San Jose muss hier selbstverständlich
auch erwähnt werden)
Wir hatten zunächst zwei gaaaaanz faule Tage, in denen wir
unseren Aufenthalt geplant haben und dann gings los.
Als erstes Stand eine 4 stündige
Busfahrt an die pazifische Küste auf dem Programm. In „Manuel Antonio“ haben
wir uns für zwei Nächte eingebucht und eine Tour in den Nationalpark „nebenan“
gemacht. Costa Rica besteht zu über 25 % aus Nationalparks und tut somit
einiges um die wunderbare Landschaft zu schützen.
In dem Park fanden wir alles
was wir uns erhofften. Krabben, Faultiere, bunte Vögel aller Arten und vorallem
Affen. Einer von diesen hat wohl die Menschen am Strand mit Sonnencreme
beobachtet, und nachdem er sich eine Tube davon geklaut hatte, wusste er ganz
gut wie diese zu verwenden hatte!
Zurück ging es
Mittwochnachmittag nach San Jose. Und weiter ging es direkt Donnerstag in der
Früh. Um 4:30 Uhr klingelte der Wecker (Reisen ist halt kein Urlaub :-)), und
90 Minuten später saßen wir mal wieder im Bus. Die anschließende Bootsfahrt durch
einen „Dschungelkanal“ führte uns direkt nach Tortuguero an der Karibikküste.
Tortuguero ist berühmt für
seine Schildkröten, die an diesen Stränden Ihrer Eier legen. Und zack bumm
wahnsinn jetzt Achtung hier kommt der Hammer! Glück muss man haben….als wir um
3 Uhr nachmittags den Strand betreten haben, war dieser kurz darauf voll
mit……jaaaaaaaa! Mit Babyschildkröten die gerade aus den Eiern geschlüpft sind
und sich umgehend auf den Weg zum Meer gemacht haben. Also sogar Michi muss
sagen „das war das wohl süßeste aller Zeiten“
Diese kleinen Schildkröten
haben leider nur eine Überlebenschance von ca. 1 %, da sowohl am Strand auf dem
Weg zum Meer (Vögel und Co) als auch im Wasser (Fische und Co) nur darauf
warten diese Schnuckel zu fressen. Zumindest am Strand haben wir Sie beschützt,
mit allen Mitteln….
Kurz vor Mitternacht sind wir
dann nochmal zurück zum Strand. Hier konnten wir eine RIEßENGROßE
(RIEßENGROOOOOOßE – ca. 2 Meter) Schildkröte aus dem Meer kommen sehen, ein
Loch buddeln, Eier legen, Loch zu buddeln und wieder zurück ins Wasser „laufen“,
beobachten.
Um die Tiere nicht zu
erschrecken und zu schützen durfte man hier keine Bilder machen. Tut uns leid!
Aber ihr könnt uns glauben, gigantisch und wahnsinnig beeindruckend!!!
Am nächsten Tag konnten wir
dann alle möglichen Affen, wieder Faultiere, und hunderte Vögel in den Wasserkanälen
beobachten.
Michi hat dann am „freien Nachmittag“ noch eine Kanutour gemacht.
Das ca 8 Meterlange (!!!) Krokodil….oder war es ein 80 cm Meter kleiner
Kayman….egal….was er fand, hat Ihm aber genug Angst eingejagt um Katja am Pool
so schnell wie möglich zu besuchen und sich dort etwas auszuruhen!
Zurück in San Jose hatten wir
diesmal einen Tag Aufenthalt, den wir für einen Stadtbesuch nutzten. San Jose
ist ganz nett, aber halt eine Großstadt. Da Ihr Städte ja vermutlich kennt,
sparen wir uns hier mal Bilder.
Schließlich gings ja auch
sofort weiter. Wieder Richtung Pazifik. Nach einer langen 6,5 stündigen Fahrt
waren wir in Tamarindo.
Tamarindo ist eine kleine
nette Touristenstadt nahe von Nicaragua, ganz im Norden von Costa Rica. Am
ersten Tag gings an den Strand, am zweiten Tag dann zum ….man könnte wohl
Nationalsport von Costa Rica sagen…. Zip Lining bzw. Canoping!
Rauf auf die Bäume, angehängt
ans Seil ging es bergab. Im Sitzen, in „Superman“ – Position quasi auf dem
Bauch „liegend“ bzw. „fliegend“ oder kopfüber! Alles haben wir mitgemacht!
Tja, und schon sind wir
wieder mal in San Jose! Morgen geht’s ab nach Mexiko….wir freuen uns schon auf
Sombreros und Tequilla! Ach…Klischees sind einfach was Schönes! :-)
Servus chicos
Katja und Michi