Uuuuund da simma schon wieder! Hallo aus Playa del Carmen! Mexico ist
leider leider „fast“ vorbei, und daher gibt’s hier natürlich wieder neue Infos.
Wie im letzten Blog schon angekündigt ging es von San
Cristobal de las Casas aus nach Palenque. Die (mal eben schnelle) 6-stündige
Busfahrt erwies sich als deutlich länger als erwartet. Um 11:45 Uhr sind wir voll bepackt am Busterminal angekommen. Der Bus ging um 12:15 Uhr…bzw. hätte
gehen sollen…wegen irgendeiner Straßensperre verschob er sich aber nicht nur,
sondern viel gleich ganz aus. Also Umbuchen auf den nächsten Bus….4 Stunden
später….da der dann (natürlich) eine Stunde zu spät kam, saßen wir also den
ganzen Tag auf unseren Sachen, haben gewartet und sind dann nach tatsächlich
„nur“ 6 Stunden Fahrt kurz vor Mitternacht in Palenque angekommen…mei oh mei…
Palenque hat uns dann mit einem nicht gerade tollen, dafür
aber sehr „modrigen“ Hostel empfangen. Rausgehauen haben es dann aber die
Dschungeltempel, die sehr beeindruckend waren.
Da uns eine Nacht im feuchten Palenque dann aber gereicht
hat ging es am Abend weiter nach Merida. Nachtbus! (der Punkt des Frustes
ist vorbei, Resignation ist angesagt)
Lonely Planet sagt „Willkommen im zauberhaften Merida“ …naja….es
ist zwar eine recht schöne Stadt, aber irgendwie sind wir dann doch „Spektakel“
gewöhnt. So haben wir dann 3 Tage viel geschlafen, noch etwas mehr entspannt
und sind dann weiter. Erholung...ja Erholung kann seeeehr lecker sein.
Weiter ging es zunächst 2 Stunden nach Chichen Itza.
Und Chichen Itza ist nach dem Taj Mahal, der Jesus – Statue
in Rio und Machu Picchu in Peru tatsächlich schon das Vierte von den „neuen 7
Weltwundern“ – die wir auf unserer Reise bewundern dürfen. Und bevor jemand
etwas sagt, ja wir wissen diese neuen Weltwunder werden nicht anerkannt…klingt
aber gut :-)
Die Tempel sind beeindruckend, doch so richtig interessant
wird es erst, wenn man weiß, dass Chichen Itza von den Maya erbaut wurde und das rießige Gebäude in der Mitte ein
Kalender ist. Jede Seite weißt 91 Stufen auf. 91 x 4 ergibt 364. Addiert man
nun die finale Stufe ganz oben kommt man aaaaauf? 365 Tage im Jahr…Monate,
Jahre und so weiter findet man auch…nicht schlecht…
Direkt nach der Besichtigung des wohl größten Kalenders
überhaupt ging es weiter nach Tulum.
Hier warteten schon unendlich viele Cenoten auf uns. Cenoten
sind „Löcher“ die man als Pool bzw. als Eingang zu unterirdische Tunnelverbindungen
nutzen kann. Entstanden sind diese durch die letzte Eiszeit und durch die
Kalksteine im Boden ist das gefilterte Wasser kristallklar und ein Traum zum
schnorcheln und abkühlen.
Und danach. Klar,
auch in Tulum gibt’s Maya-Tempel.
„Also so schön und toll die Maya auch waren, irgendwann
reichts mit Tempeln“ meinte Michi noch, doch tatsächlich…die letzten waren die Besten…inkl.
perfekter Strandlage.
Nach 2 Nächten ging es aber auch hier weiter und wir sind
nach Playa del Carmen gefahren. Playa del Carmen ist super touristisch und
damit genau das richtige für uns! Fußgängerzone, Strand, gutes Hostel, ein
Traum! :-)
Naja, und da man ja nicht ständig in der Karibik ist, haben
wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sind rein in den ersten Tauchladen.
Die meinten dann „Karibik ist gut, aber richtig gut ist Cenoten tauchen“.
Na gut, also ab in die Cenoten. Als erstes Stand „Das Loch“
an. Die Cenote mit diesem einfallsreichen Namen ist 40 Meter tief, hat erst
Frisch- dann Salzwasser, einen Baum am Grund und sogar Wolken in 25 Metern Tiefe
(im Wasser).
Da wir unsere Kamera aus mehreren Gründen nicht mitgenommen
haben (erstens „wird nass“ und zweitens „hoher Druck“) müssen wir hier auf
Bilder des Tauchshops zurückgreifen. Aber damit man einen Eindruck bekommen
kann, sind diese Bilder sicher ganz gut. Es war auf jeden Fall atemberaubend
und eine tolle Erfahrung.
Der zweite Tauchgang ging dann zu „Dos Ojos“ in ein
unterirdisches Tunnelsystem, bei welchem wir vorbei an Stalagtiten und
Stalagmiten mitten rein in die Dunkelheit sind.
Auf dem Rückweg ging es dann an einem Strand vorbei, an dem es wohl ganz leckere Algen gibt....also für Schildkröten. Es scheint so zu sein, wir waren vielleicht 30 Minuten schnorcheln und haben 5-6 Schildkröten gesehen. Dieses Bild hier ist dann auch wieder von uns.
Tja, und nach einem Strandtag gestern geht es jetzt gleich
mal wieder Richtung Flughafen.
Kuba wir kommen! Was wir bisher gehört haben gibt es auf
Kuba nahezu kein Internet. (was das Bloggen etwas erschweren
könnte…eventuell….oder vermutlich)
Wir versuchen alles!
Katja und Michi



